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Februar 2019 - Leadership Berlin

Mitgliederversammlung Januar 2019

Eingetragen am 05.02.2019

5. Februar 2019 | By |

Zweimal im Jahr kommen die Mitglieder des Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. zusammen. Einmal zur ordentlichen Mitgliederversammlung im Januar und ein zweites mal zum Sommerfest, welches in diesem Jahr am Montag, 19. August 2019 stattfinden wird. Der Verein zählt inzwischen 151 natürliche und 13 juristische Mitglieder, einen 9-köpfigen Vorstand, sowie einen Beirat mit 16 Personen.

Der Vorstandsvorsitzende Andreas Scholz-Fleischmann führte die Mitglieder und Gäste als Versammlungsleiter durch den Abend. Gastgeberin war Frau Dr. Billeb, Leiterin der Humanistischen Fachschule für Sozialpädagogik. David Driese, Vorstand des Humanistischen Verbandes und Alumni aus unserem Jahresprogramm 2017 und Britta Licht, Abteilungsleiterin Humanistische Kindertagesstätten, Alumna aus unserem Jahresprogramm 2015 gaben zu Beginn kurze Einblicke in die aktuelle Arbeit und die neuesten Entwicklungen des Humanistischen Verbandes K.dö.R.

Der Geschäftsführer Bernhard Heider berichtete über die Programm- und Projektaktivitäten und die Organisationsentwicklung im Jahr 2018. Einen besonders großen zeitlichen und finanziellen Anteil stellte im vergangenen Jahr das Projekt meet2respect dar, das allerdings in 2019 in eine eigene gemeinnützige Tochter-UG ausgegliedert wird, damit sich die Hauptamtlichen umso stärker auf Programmformate konzentrieren können. Der Schatzmeister Peter Conrad stellte den Jahresbericht 2018 und den Haushaltsplan 2019 vor. Es folgte die Entlastung des Vorstands (26-ja Stimmen, 6 Enthaltungen, 0 Gegenstimmen), sowie die Zustimmung zum vorgeschlagenen Haushaltsplan (32-ja Stimmen, 0 Enthaltungen, 0 Gegenstimmen). Im Ausblick auf das Jahr 2019 wurden besonders die Ergebnisse aus dem neu gegründeten Leadership Senior Circle vorgestellt und diskutiert.

Wir danken allen Mitgliedern und Gästen für das Erscheinen und allen Mitwirkenden für die Unterstützung.

First Monday im Mai – Perspektive Ost: Wiedervereinigung?

Eingetragen am 01.02.2019

1. Februar 2019 | By |

Was hätte besser laufen können bei der „Wiedervereinigung“? – Was können und sollten wir daraus im Hinblick auf Vergangenheit, aber auch im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft lernen?

Anmeldung: https://forms.gle/eUQBJYgXhqTcfn4r8

Zeit:     Montag, der 6. Mai, 18.30 – 21.00 Uhr
Ort:      Hochschule für Technik und Wirtschaft, Treskowallee 8, 10318 Berlin-Karlshorst. Der Termin findet in Raum A018 im Gebäude A statt.

Einige unserer Mitglieder mit Ost-Sozialisation, heute erfolgreiche Führungskräfte, studierten zur Zeit der Wende an der dort ansässigen „DDR-Kaderschmiede“ Hochschule für Ökonomie und haben diesen Ort vorgeschlagen.

  • 29 Jahre nach der Wiedervereinigung sind laut Umfragen immer noch 70% der Führungspositionen im Osten von Westdeutschen besetzt.
  • 60% der Ostdeutschen vertreten die Auffassung, dass sich das Verhältnis zwischen den Menschen in beiden Landesteilen nicht verbessert hat – im Westen ist es umgekehrt: hier glauben 60%, das Verhältnis habe sich verbessert.
  • Die Mehrheit der Ostdeutschen (56%) fühlen sich von Westdeutschen arrogant bzw. von oben herab behandelt, im Westen erkennen nur 25% hochnäsiges Verhalten gegenüber dem Osten.
  • Auch bei dem Vertrauen in Medien und Zustimmungswerten der etablierten Parteien unterscheiden sich Ost und West eklatant. So haben im Osten beispielsweise nur 27% Vertrauen in die Presse, während es im Westen 40% sind.

Keine Frage – wirtschaftlich geht es den Menschen in Ostdeutschland heute um einiges besser als noch vor 30 Jahren. Was die gesellschaftliche Identifikation und das gefühlte Zusammenwachsen anbetrifft, ist allerdings genauso zweifelsfrei noch viel Spiel nach oben. Über die Ursachen und Möglichkeiten der Gegensteuerung wollen wir bei dem First Monday diskutieren.

Bei dem Termin sollen zunächst einmal Führungskräfte aus unserem Netzwerk mit Ost-Sozialisation das Wort haben und über ihre Wahrnehmung der Wiedervereinigung und des Umgangs und Verhältnisses zwischen West- und Ost-Deutschen nach der Wende bis heute sprechen. Gemeinsam wollen wir im Anschluss darüber diskutieren, was wir daraus im Hinblick auf die Vergangenheit, aber auch im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft lernen können und sollten.

Rahmenbedingungen:
Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmerzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen, nur eine komplette Teilnahme möglich ist und unsere Mitglieder Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am First Monday ist kostenfrei, Anmeldungen sind über den folgenden Link  möglich.