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First Monday im Mai – Perspektive Ost: Wiedervereinigung?

Was hätte besser laufen können bei der „Wiedervereinigung“? – Was können und sollten wir daraus im Hinblick auf Vergangenheit, aber auch im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft lernen?

Anmeldung: https://forms.gle/eUQBJYgXhqTcfn4r8

Zeit:     Montag, der 6. Mai, 18.30 – 21.00 Uhr
Ort:      Hochschule für Technik und Wirtschaft, Treskowallee 8, 10318 Berlin-Karlshorst. Der Termin findet in Raum A018 im Gebäude A statt.

Einige unserer Mitglieder mit Ost-Sozialisation, heute erfolgreiche Führungskräfte, studierten zur Zeit der Wende an der dort ansässigen „DDR-Kaderschmiede“ Hochschule für Ökonomie und haben diesen Ort vorgeschlagen.

  • 29 Jahre nach der Wiedervereinigung sind laut Umfragen immer noch 70% der Führungspositionen im Osten von Westdeutschen besetzt.
  • 60% der Ostdeutschen vertreten die Auffassung, dass sich das Verhältnis zwischen den Menschen in beiden Landesteilen nicht verbessert hat – im Westen ist es umgekehrt: hier glauben 60%, das Verhältnis habe sich verbessert.
  • Die Mehrheit der Ostdeutschen (56%) fühlen sich von Westdeutschen arrogant bzw. von oben herab behandelt, im Westen erkennen nur 25% hochnäsiges Verhalten gegenüber dem Osten.
  • Auch bei dem Vertrauen in Medien und Zustimmungswerten der etablierten Parteien unterscheiden sich Ost und West eklatant. So haben im Osten beispielsweise nur 27% Vertrauen in die Presse, während es im Westen 40% sind.

Keine Frage – wirtschaftlich geht es den Menschen in Ostdeutschland heute um einiges besser als noch vor 30 Jahren. Was die gesellschaftliche Identifikation und das gefühlte Zusammenwachsen anbetrifft, ist allerdings genauso zweifelsfrei noch viel Spiel nach oben. Über die Ursachen und Möglichkeiten der Gegensteuerung wollen wir bei dem First Monday diskutieren.

Bei dem Termin sollen zunächst einmal Führungskräfte aus unserem Netzwerk mit Ost-Sozialisation das Wort haben und über ihre Wahrnehmung der Wiedervereinigung und des Umgangs und Verhältnisses zwischen West- und Ost-Deutschen nach der Wende bis heute sprechen. Gemeinsam wollen wir im Anschluss darüber diskutieren, was wir daraus im Hinblick auf die Vergangenheit, aber auch im Hinblick auf Gegenwart und Zukunft lernen können und sollten.

Rahmenbedingungen:
Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmerzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen, nur eine komplette Teilnahme möglich ist und unsere Mitglieder Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am First Monday ist kostenfrei, Anmeldungen sind über den folgenden Link  möglich.