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FM 05.08.2019: Fridays for Future – Gespräch mit Aktivist*innen

Schüler*innen bei einer Fridays for Future Demonstration in Berlin

Die einen sehen sie als Schulschwänzer*innen, die anderen nehmen sie als junge Menschen ernst, die nötigen Druck auf die Politik ausüben. An unserem First Monday im August wollen wir mit 5 Berliner Aktivist*innen der Fridays for Future Bewegung ins Gespräch gehen und mit ihnen über ihre Motivation, Strategien und Forderungen sprechen.

Wann? Am Montag, 05. August 2019 – Achtung! Uhrzeit diesmal abweichend:
17.30 Uhr bis 18.00 Uhr : Führung durch das Quartier Zukunft der Deutschen Bank
18.00 Uhr bis 20.00 Uhr: Fridays for Future: Motivation, Strategien und Forderungen junger Aktivist*innen
Wo? Im Quartier Zukunft der Deutschen Bank, Friedrichstraße 181, 10117 Berlin, Deutschland
Gastgeber: Harald Eisenach, Mitglied des Management Committee Deutschland sowie Vorsitzender der Regionalen Geschäftsleitung Ost der Deutschen Bank AG mit Sitz in Berlin und Mitwirkender im Beirat von Leadership Berlin
Moderation: Tabea Perger, Programmkoordinatorin bei Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.
Anmeldung: https://forms.gle/K7Pm2eaHd4HojSVD9

ab 20.00 Uhr : Möglichkeit zum informellen Austausch und gemeinsamen Umtrunk

Die fünf engagierten Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Umkreis werden zunächst von ihrer Haltung zur aktuellen Klimapolitik und ihrem Engagement erzählen. Dabei sollen sie auch die Gelegenheit bekommen, ihre Erwartungen an Berliner Führungskräfte formulieren zu können.
Alle Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, sich mit den Aktivist*innen ins Gespräch zu begeben und ihre Erfahrungen aus ihrem privaten, vor allem aber ihrem beruflichen Kontext zum Thema Umwelt(-schutz) zu schildern.
Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit:

  • Anna, Schülerin der 10. Klasse am Evangelischen Gymnasium Hermannswerde. Sie engagiert sich dort für ein nachhaltiges Schulleben. „Ich bin bei Fridays for Future aktiv, weil ich der Meinung bin, dass Thema Umwelt- und Klimaschutz in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen präsenter sein sollte.“
  • Anton, Schüler am Droste-Hülshoff-Gymnasium. „Ich bin bei fff dabei, weil ich glaube, dass nur durch einen Protest Druck entstehen kann, welchen wir brauchen, um den Klimawandel noch abzuwenden.“
  • Benjamin, ebenfalls Schüler am Droste-Hülshoff-Gymnasium, wo er sich in der AG „Klimaretter“ engagiert. Zudem ist er im Brot für die Welt Jugendausschuss aktiv.
  • Clara, hat gerade erfolgreich das Abitur absolviert. „Längere Zeit habe ich versucht, im privaten Umweltschutz zu betreiben, indem ich Plastik vermieden habe. Geärgert hat mich aber, dass Umweltschutz auf die Konsument*innen abgeladen wird, obwohl die Firmen die Hauptverschmutzer sind. Gerade dort hat die Politik die Macht einzuschreiten, was sie nicht tut. Deswegen habe ich mich dafür entschieden, aktivistisch für eine lebenswerte Zukunft zu kämpfen.“
  • Jaro, 16 Jahre alt und sehr aktiv im Umweltschutz, z.B. durch Extinction Rebellion. „Ich wünsche mir von den Unternehmen, dass sie Klimaschutz wirklich beachten, weil es unsere/meine Zukunft ist.“
  • Laurens, angehender Musikstudent auf Lehramt. „Ich bin schon länger für mehr Klimaschutz aktiv und freue mich sehr, dass es durch unsere Jugendbewegung die Gelegenheit gibt, die ganze Gesellschaft mit diesem existenziellen Thema zu erreichen. „

Zur Fridays for Future Bewegung:
Fridays for Future ist eine globale Schüler*innen- und Studierendenbewegung, die sich für den Klimaschutz einsetzt. Nach dem Vorbild der Initiatorin Greta Thunberg gehen Schülerinnen und Schüler freitags während der Unterrichtszeit auf die Straßen und protestieren. Der Protest findet weltweit statt und wird von den Schüler*innen und Studierenden selbst organisiert. Weltweit sollen 1.789.235 Menschen am 15. März 2019 an den Demonstrationen von FFF teilgenommen haben (vgl: https://fridaysforfuture.org/events/list). 

Rahmenbedingungen:
Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmerzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen, nur eine komplette Teilnahme möglich ist und unsere Mitglieder Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am First Monday ist kostenfrei.