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Bernhard Heider, Autor bei Leadership Berlin - Seite 3 von 4

Leadership Jahresprogramm 2016 startet seine Learning Journey durch die Stadtgesellschaft

Eingetragen am 18.03.2016

18. März 2016 | By |

Am 10./11. März startete unser nunmehr viertes Leadership Jahresprogramm mit einer zweitägigen Auftaktveranstaltung im Ringhotel Schorfheide. Die Gruppe besteht wie immer aus 36 Führungskräften, von denen jeweils zwölf aus Wirtschaft, öffentlichem und Non-Profit-Bereich kommen und die die unterschiedlichsten Themen repräsentieren.

Von einer Direktorin der Deutschen Bank bis zum Leiter des Sozialdienstes einer JVA,
von der Referatsleiterin für Feuerwehr und Katastrophenschutz aus der Senatsverwaltung des Inneren bis zum Abteilungsleiter für Kirchenrecht und Personal der Evangelischen Landeskirche,
von einer ehemaligen Bordellbetreiberin bis zum Präsident der Islamischen Föderation –
es ist wieder einmal eine sehr spannende wie diverse Gruppe geworden!
(siehe hier die Gesamtzusammensetzung)

An acht Programmtagen zwischen März und Oktober wird sich die Gruppe in offenen Gesprächen an den unterschiedlichsten Orten der Stadtgesellschaft mit der gesellschaftlichen Dimension von Führungsverantwortung beschäftigen. Die Teilnehmenden werden

  • Führungspersönlichkeiten treffen wie z.B. Gregor Gysi oder Harald Eisenach (Vorsitzender der Regionalen Geschäftsleitung Ost der Deutschen Bank AG),
  • Aufgaben bewältigen wie z.B. der Einsatz als Vertretungslehrer*innen in einer Neuköllner Schule oder Straßen-Interviews mit Menschen mit Migrationshintergrund durchzuführen
  • sich mit Herausforderungen von Menschen befassen, die nicht über eine starke Lobby verfügen wie z.B. Menschen mit Trans*Identität oder auch dem Whistleblower-Netzwerk.

Die Teilnehmenden unseres letzten Leadership Jahresprogramms im Jahr 2015 waren so begeistert von dem Programm und es hatte sich eine so positive Gruppendynamik entfaltet, dass sich vier Projekte aus dem Programm entwickelten und 29 der 36 Teilnehmenden sich im Anschluss entschlossen, Mitglied bei Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. zu werden.

Wir dürfen gespannt sein, ob die Resonanz in diesem Jahr ähnlich positiv sein wird.
Nach der Auftakveranstaltung besteht gute Hoffnung hierzu!

Leadership Berlin hat einen neuen Vorstand!

Eingetragen am 12.03.2016

12. März 2016 | By |

Alle zwei Jahre wird entsprechend unserer Satzung ein neuer Vorstand gewählt. Dies geschah auf unserer ordentlichen Mitgliederversammlung, mit der wir am 28. Januar bei Vattenfall zu Gast sein durften. 12 Kandidat*innen stellten sich zur Wahl für die 9 Plätze und wir freuen uns, nun nach der konstituierenden Vorstandssitzung auch die neuen Positionen bekannt geben zu können:

Neuer und alter Vorstandsvorsitzender unseres Vereins ist Andreas Scholz-Fleischmann, zwischenzeitlich außerdem auch designierter neuer Vorrstandsvorsitzender der Berliner Bäderbetriebe, wozu wir ihm herzlich gratulieren!

Schatzmeister war und bleibt Peter Conrad und neue Schriftführerin ist Katja Anders, die genauso wie Sonja Müseler und Christine Dorn auch bereits in den letzten beiden Jahren dem Vorstand angehörte.

Neu hinzugekommen sind: Dorothee Christiani, Sabine Beikler, Mio Lindner und Crispin Hartmann.

Wir danken ganz ausdrücklich den ausgeschiedenen Vorständen der letzten beiden Jahre Petra Göbel, Kenan Yilmaz, Michael Walter und Daniel Worat und freuen uns, dass alle uns weiterhin eng verbunden bleiben.

Weitere Infos dazu

 

 

Rückschau: First Monday zum Volksentscheid Fahrrad

Eingetragen am 05.01.2016

5. Januar 2016 | By |

„Wie kann die Initiative Volksentscheid Fahrrad in Berlin erfolgreich einen Richtungswechsel in der Verkehrspolitik herbeiführen?“ Darüber diskutierten bei unserem First Monday am 4. Januar 20 Teilnehmende unseres First Monday. Eingeladen zu dem Thema hatte Heinrich Strößenreuther, der zusammen mit Peter Feldkamp, Kerstin Stark, Philipp Bastian und anderen Initiator*innen bis 2017 einen Volksentscheid zur Verbesserung der Verkehrswege und -sicherheit für Radfahrer auf den Weg bringen will.

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Ganz im Sinne unseres Mottos „begegne dem anderen“ war die Teilnehmergruppe bunt gemischt – von überzeugten Autofahrern, die die zehn Forderungen der Volksentscheidler eher als radikal und autofahrerfeindlich empfanden, bis hin zu routinierten Radfahrern, die täglich den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad pendeln. Äußerst bereichernd erwiesen sich auch die unterschiedlichsten Fachkompetenzen der Teilnehmenden, unter denen Führungskräfte von Siemens und Lufthansa,  der Präsident eines Amtsgerichtes, eine ehemalige Polizeipräsidentin, die Initiatorin eines bereits erfolgreichen Volksentscheides, die Gründerin der bundesweiten Tafelbewegung, Journalist*innen sowie Personen, die Erfahrungen aus anderen Ländern einbringen konnten, vertreten waren.

Für einen Teil der Diskussion wurde die Gruppe dann geteilt, um die Initiatoren sowohl vom kritischen Feedback als auch von strategischen Überlegungen profitieren zu lassen. Die eine Gruppe tauschte sich über ihre Bedenken aus und brachte konstruktiv Kritik daran ein, was an dem Forderungskatalog anders aussehen müsste, damit sie zustimmen könnten. Die andere Gruppe von klaren Befürwortern widmete sich der Fragestellung, welche Strategien und Kooperationspartner das Vorhaben weiterbringen könnten.

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Unter der Vielzahl von Erkenntnissen, die der Austausch hervorbrachte, sind insbesondere die folgenden bemerkenswert:

– Es gibt eine Gruppe von überzeugten Radfahrern, die dem Volksentscheid in jedem Fall zustimmen werden, und eine Gruppe von überzeugten Autofahrern, die den Volksentscheid in jedem Fall ablehnen werden. Entscheidend für den Erfolg werden insbesondere die Bevölkerungsgruppen sein, die sowohl das Auto als auch das Rad nutzen bzw. auch als Fußgänger und mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. Diese gilt es bei dem Vorhaben mit ins Boot zu holen und ihnen aufzuzeigen, dass es um konstruktive Vorschläge für ein besseres Miteinander im Verkehr geht, und nicht darum, eine Fortbewegungsart zu verteufeln.

– Es bestand Einigkeit, dass es im täglichen Straßenverkehr immer mehr Konflikte zwischen Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern gibt. Der Volksentscheid sollte vermitteln, dass die angestrebten Ziele zu einer Entschärfung der Konflikte führen und nicht nur zu einer Disziplinierung von Autofahrern, sondern auch von Radfahrern beitragen.

– Die Bürger sollten mit Zahlen und Vergleichen informiert werden, um die Ziele des Volksentscheides in Relation setzen zu können. Hierzu können zum einen Vergleiche zu anderen europäischen Hauptstädten oder deutschen Großstädten beitragen. Zum anderen sollten die bei einer Umsetzung des Volksentscheides anfallenden Kosten ins Verhältnis gesetzt werden. Dass diese sich nach derzeitigen Schätzungen der Initiatoren in demselben Bereich bewegen wie der Ausbau von nur einem Kilometer Autobahn der A100, empfanden viele als sehr anschaulich und hilfreich in der Kommunikation.

– Das Thema „Kinder im Straßenverkehr“ wurde von vielen gerade auch unter dem Sicherheitsaspekt als wichtiges Element zukünftiger Kommunikation betrachtet. Wenn der Volksentscheid den Sicherheitsgewinn für radfahrende Kinder im Straßenverkehr überzeugend vermitteln kann, lassen sich hiermit auch Eltern und Großeltern gut überzeugen.

Es war ein spannender Abend mit konstruktiven Diskussionen und wir dürfen gespannt sein, wie es mit dem Volksentscheid weitergeht. Leadership Berlin ist qua Satzung politisch neutral und bleibt das auch im Hinblick auf den Volksentscheid Fahrrad. Wir freuen uns allerdings, dass Heinrich Strößenreuther sagt, dass er ohne die Teilnahme an unserem Leadership Jahresprogramm 2015 nicht auf die Idee gekommen wäre, einen Volksentscheid zu initiieren. Aufgrund dieses Zusammenhangs werden wir auch zukünftig gerne über das Projekt berichten.

Die zehn Ziele des Entscheids und weitere Infos zum Volksentscheid finden Sie unter www.volksentscheid-fahrrad.de . Unser besonderer Dank geht an Gilles Duhem als Gastgeber der Diskussionsveranstaltung im Gemeinschaftshaus Morus 14.

Einen Rückblick auf den Abend bietet auch folgender Artikel in der TAZ vom 06. Januar 2016.

Christine Dorn als Gast bei „Das Leben draußen“ in der JVA Moabit

Eingetragen am 08.12.2015

8. Dezember 2015 | By |

Am letzten Montag im November trafen sich wieder Inhaftierte der JVA Moabit zur Gesprächsrunde „Das Leben draußen“

Diesmaliger Gast, Christine Dorn, beantwortete zum Thema „Gemeinschaft / Netzwerke“ u.a. folgende Fragen: „Wie stark ist der Einzelne im Vergleich zur Gemeinschaft? Welche Durchsetzungskraft können Netzwerke haben?“

Foto_Christine_DornChristine Dorn ist Initiatorin des Volksbegehrens für ein landesplanerisches Nachtflugverbot am Flughafen BER, seit März 2015 Vorsitzende des Bürgervereins Berlin-Brandenburg e.V. und Mitglied des Vorstands bei Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V..

Sehr plastisch und mit vielen Anschauungsmaterialien ausgestattet berichtete Christine Dorn vom steinigen Weg des Volksbegehrens:

Vom Sammeln der Unterschriften auf der Straße, an S-Bahnhöfen, in Parks und bei Festen: Eine Bananenkiste mit einem umgedrehten Kuchenblech auf dem Fahrradgepäckträger erwies sich als effektives und mobiles „Unterschriftensammelbüro“. Sie berichtete von vorbildlicher bürgerfreundlicher Zusammenarbeit mit dem Büro der Landeswahlleiterin, von engstirnigen bürgerunfreundlichen Senatsmitarbeitern an anderer Stelle oder auch Beamten als Informanten, die das Durchsetzen von Bürgerrechten ermöglichten. Vom Feilschen um jeden Schallschutz-Cent und den Interessenkonflikten der Behörden in ihren verschiedenen Rollen einerseits als Anteilseigner des Flughafens und andererseits als Genehmigungsbehörde, die dem Flughafen zum Schutz der Anwohner Grenzen setzen muss.

Für ein solch schwieriges Unterfangen, wie ein Volksbegehren unzweifelhaft ist, braucht es permanente Motivation, Standhaftigkeit und Durchsetzungsvermögen. Das erkannten alle Inhaftierten wertschätzend an. Es wurde interessiert nachgefragt und eine lebendige Diskussion zu Möglichkeiten von Bürgerbeteiligungen geführt.

Organisiert und moderiert wird das Gesprächsformat Das Leben draußen mit seinen monatlichen Gesprächsrunden zwischen Führungskräften und Inhaftierten von Crispin Hartmann und Dieter Geuß, die die Idee hierzu aus ihrer Teilnahme am Leadership-Jahresprogramm 2013 entwickelt haben. Angebote bezüglich Themen und Gesprächspartnern nimmt Crispin Hartmann unter crispin.hartmann@t-online.de gerne entgegen.

IMG_5286Dieter Geuß und Crispin Hartmann auf der thematischen Mitgliederversammlung von Leadership Berlin im Sommer 2015

„Stadtgestalten“ – der Podcast von Leadership Berlin

Eingetragen am 17.11.2015

17. November 2015 | By |

Der Podcast ‚Stadtgestalten‘ ist eine Gesprächsreihe mit Führungskräften aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Bereich und aus Non-Profit-Organisationen

Thema heute: Herausforderungen und Best-Practice im Kontext Schule

Die Hermann-von-Helmholtz-Schule in der Neuköllner Gropiusstadt ist eine Nicht-Brennpunkt-Schule in einem Brennpunktbezirk. Darauf ist der Schulleiter Roland Hägler sehr stolz, wie er in der zweiten Folge des Leadership Berlin-Podcasts „Stadtgestalten“ zu berichten weiß. So wurden in den letzten 10 bis 15 Jahren Strukturen errichtet, die es gelingen lassen, dass etwa 50% der Absolventinnen und Absolventen Ausbildungsplätze erhalten oder in die gymnasiale Oberstufe wechseln. Dies ist eine überdurchschnittlich hohe Quote für Schulen mit einem ähnlich großen Anteil von Schülerinnen und Schülern mit nicht-deutscher Herkunftssprache. Das Engagement trägt mittlerweile Früchte, so dass die Schule bereits mehrfach prämiert worden ist. Über den Weg der Schule, Regeln und Leitplanken für Kinder und Wünsche für die Zukunft spricht Herr Hägler mit David Scribane in der zweiten Folge „Stadtgestalten“: http://stadtgestalten-podcast.de/sg002

David Scribane ist Leiter des IT-Service der BSR und nahm als solcher an unserem Leadership Jahresprogramm 2015 teil. Seit Oktober stellt er im monatlichen Turnus jeweils eine Person der Berliner Stadtgesellschaft vor, die mit David Scribane über ihren Arbeitsbereich und die damit verbundenen Herausforderungen mit gesellschaftlichem Bezug spricht.

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Wie gehen Richter und Staatsanwälte mit Ihrer Verantwortung um? Rückblick auf den First Monday am 1. Juni

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Justiz bot unser gestriger First Monday beim Kamingespräch im Amtsgericht Lichtenberg. Ob zu Entscheidungen über Strafzumessung, Abschiebung von Asylbewerbern, Zwangseinweisungen in Psychiatrische Kliniken, Genehmigung von polizeilichen Maßnahmen – die zwei Richter und die Staatsanwältin sprachen offen über die Herausforderungen in ihrem Beruf und stellten sich den Fragen der teilnehmenden Führungskräfte. Vielen Dank nochmals an Werner Gräßle, Präsident des Amtsgerichts Lichtenberg, Christian Oestmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin und Katja Anders, Staatsanwältin im Bereich organisierte Kriminalität!

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First Monday: Speed-Dating und Austausch zwischen Führungskräften und Menschen mit kognitiver Hochbegabung bzw. einem IQ über 130

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Kognitive Hochbegabung bietet Chancen und Risiken. Sie kann dazu beitragen, Gesamtzusammenhänge schneller zu erkennen, und ein Booster für Kreativität und strategisches Denken sein. Kognitive Hochbegabung kann allerdings auch bewirken, dass daneben die emotionale Seite und Fähigkeiten zu Empathie, Small-Talk und dem Aufbau von persönlichen Beziehungen und Netzwerken nicht ganz so ausgeprägt sind. Und mitunter leiden kognitiv Hochbegabte auch an einem Umfeld in Bildung oder Beruf, in dem sie aufgrund ihrer Eigenschaften des kritischen Denkens, der für Nicht-Hochbegabte mitunter verwirrend wirkenden Gedankensprünge und ihrer Multioptionalität nicht konstruktiv einbezogen werden.

Die Begegnung und der Austausch einer ungefähr gleichen Anzahl von Führungskräften und von kognitiv Hochbegabten (wobei natürlich betont werden sollte, dass es auch Menschen gibt, die beides sind…) soll dem gegenseitigen Beschnuppern dienen und beiden Seiten einen Erkenntnisgewinn bringen:
a) das Kennenlernen der Faktoren, die kognitive Hochbegabung ausmachen, sowie von Gemeinsamkeiten der Eigenschaftsträger und Wissen darüber, in welchem Umfeld sie ihre Stärken konstruktiv entfalten können und
b) das Kennenlernen der Faktoren, was Führungskräfte ausmacht, sowie von gemeinsamen Eigenschaften und Stärken von Verantwortungsträgern, die sie zu Führungskräften gemacht haben.

Einem Speed-Dating mit zehn Face-to-Face-Austauschen à 5 min folgt ein offenes Gespräch in der Gesamtgruppe, in der die Erkenntnisse zusammengetragen werden. Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass unsere Mitglieder einen Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer übrigens noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit unserem Mitgliedsformular ändern. Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldungen nimmt unsere Programmkoordinatorin Susanne Kappe unter susanne.kappe@leadership-berlin.de entgegen.

Die Begegnung wird organisiert und durchgeführt von Leadership Berlin – Neztwerk Verantwortung:
Bernhard Heider und Susan Kirch

und von Mensa:
Dr. Matthias Kribben, Vorstand der Dr. Kribben Finanzberatungs AG und Vize-Weltmeister im Fern-Schach

Einblicke in das aktuelle Leadership-Programm 2015

Eingetragen am 11.05.2015

11. Mai 2015 | By |

Raus aus der Komfortzone: Mit den Programmtagen „Kritik äußern und annehmen können“ und „Mut zur Vielfalt“ absolvierten die Teilnehmenden unseres Programms ihre ersten Herausforderungen. Ob bei einem Besuch bei dem Geschäftsführer der Zigaretten-Lobby, wahlweise in einer Wagenburg oder einem Burschenschaftshaus oder in der Diskussion mit dem Chefredakteur des Tagesspiegels – es gab viele Gelegenheiten, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und sich auf fremdes Terrain zu begeben.


Reflexion in der Gesamtgruppe über die vorherigen Vor-Or-Besuche

Bei den kommenden Programmtagen geht es mit den Themen „Macht, Motivation und Strategien“  und „Armut, Ohnmacht, Anerkennungskultur“ weiter. Die Teilnehmenden werden zunächst Menschen besuchen, die sich durch besondere Gestaltungskraft auszeichnen, um am darauffolgenden Programmtag die hierbei gesammelten und einen Erkenntnisse und Kompetenzen bei Organisationen einzubringen, die auf der eher benachteiligten Seite der Gesellschaft stehen.

Die Teilnehmenden präsentieren ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Kritik:




Speed-Dating im Autohaus: Teilnehmende des Collaborative Leadership Programms gingen mit
Hochbegabten des Vereins Mensa den Fragen auf den Grund:
Was machen Menschen mit ihrer Hochbegabung und was macht die Hochbegabung mit ihnen? Und was machen Menschen mit ihrer Führungsverantwortung und was macht die Führungsverantwortung mit ihnen?

 

 

 

Start unserer muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe mit Begegnung der beiden Gruppen in der Sehitlik-Moschee

Eingetragen am 30.04.2015

30. April 2015 | By |

Dienstag, den 28. April fand ein von uns organisierter Besuch einer Gruppe von Schwulen und Lesben in der Sehitlik-Moschee statt. Es begann mit einer Moscheeführung mit Ender Cetin (Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee und Teilnehmer unseres Collaborative Leadership Programms 2015) und seiner Frau Pinar Cetin (Leiterin der Frauengruppe der Sehitlik-Moschee), darauf folgte eine Diskussionsveranstaltung zum Verhältnis von Islam und Homosexualität und den jeweiligen Diskriminierungserfahrungen und endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Untergeschoss der Moschee.

Es war unseres Wissens das erste Mal in Deutschland, dass eine Gruppe der LGBTI-Community mit Voranmeldung eine solche Veranstaltung in einer Moschee wahrnahm.

Wir hatten eine solche Veranstaltung bereits für den 24. November 2014 geplant, diese mussten wir damals allerdings an anderen Ort verlegen, nachdem sie u.a. als Folge der enormen medialen Aufmerksamkeit seitens der Moschee abgesagt wurde.

Aus diesem Grund haben wir die gestrige Veranstaltung überschaubar gehalten: elf Schwule und eine Lesbe kamen mit acht Mitgliedern der Sehitlik-Moschee ins Gespräch. Die Veranstaltung kündigten wir erst am gleichen Tag den Medien an, sodass lediglich Tagesspiegel, Morgenpost, RBB und Siegessäule auch die Medienpräsenz überschaubar blieb.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer von uns im Rahmen unseres Projektes meet2respect organisierten muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe, bei der im kleinen Kreis Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in der Stadt stattfinden werden.

Das Motto unseres Vereins lautet „begegne dem anderen“ – ganz in diesem Sinne versuchen wir beizutragen, eine Kluft zu schließen und durch Begegnungen zwischen Muslimen und Schwulen und Lesben gegenseitiges Vertrauen und Verständnis aufzubauen. Es geht uns um realen Dialog und Begegnungen und es handelt sich bei dem Verhältnis der beiden Gruppen zueinander um ein „zartes Pflänzchen“. Aus diesem Grund werden wir auch die kommenden Veranstaltungen in kleinem Rahmen halten und auch nur bei einigen der Termine Medien dazu einladen.

Wir werden allerdings ab und an auch an dieser Stelle darüber berichten und freuen uns, wenn wir mit der Dialogreihe sowohl einen Beitrag zum Abbau von Homophobie wie auch von Islamfeindlichkeit leisten können.

Vielen Dank an dieser Stelle an Ender und Pinar Cetin und die gestern teilnehmenden Gemeindemitglieder der Sehitlik-Moschee. Ihr seid echte Vorbilder!

Und vielen Dank an die sechs Teilnehmenden unseres jetzigen und früherer unserer Leadership Programme und die anderen sechs Teilnehmenden, die über den Völklinger Kreis, das SchwuZ, den Sonntagsclub und die Siegessäule kamen. Und vor allem herzlichen Dank an Daniel Worat, der sowohl bei uns wie auch im Völklinger Kreis im Vorstand mitwirkt und entscheidend zum Zustandekommen der Veranstaltung beigetragen hat!

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Anmeldestart für das Collaborative Leadership Programm 2016

Eingetragen am 27.04.2015

27. April 2015 | By |

In unserem Collaborative Leadership Programm widmen wir uns bei Vor-Ort-Besuchen (Tageszeitung, JVA, Sekundarschule, Bank, Moschee, Klinikum, usw.) jeweils in offenen Gesprächen den jeweiligen Herausforderungen mit gesellschaftlichem Bezug und wie die jeweiligen Akteure diese anzugehen versuchen. 


An dem Programm nehmen 36 Führungskräfte teil, von denen jeweils 12 aus dem privatwirtschaftlichen, dem öffentlichen und dem Non-Profit-Bereich kommen. Die Teilnehmenden repräsentieren in gewisser Weise die Vielfalt der Gesellschaft. Das Programm erstreckt sich über eine zweitägige Auftaktveranstaltung am 11./12. März 2016 und sechs darauf folgenden einzelnen Programmtagen im monatlichen Abstand. Weitere Informationen finden Sie in unserem Anmeldeformular.

Anmeldestart für das Programm 2016 startet am 1. Mai. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich bitte bei Bernhard Heider, Tel: 030 – 22 488 588, bernhard.heider @ leadership-berlin.de .