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First Monday bei KMPG: Workspace 2025 – Mode oder Muss?

„Workspace 2025 – Mode oder Muss?“

Die Arbeitswelt ist digitaler geworden. Dies betrifft sowohl Arbeitsprozesse als auch Arbeitsstrukturen, die ein völlig neues „räumliches“ Denken erfordern. Hier geht es vor allem um Themen wie Kollaboration, Kommunikation und Vernetzung  – zumeist in einer wesentlich höheren Geschwindigkeit als bisher.

Gerade Start-Ups begannen bereits vor mehr als zehn Jahren damit,  ihre Arbeitsumgebungen grundlegend umzugestalten. An die Stelle von „festen Arbeitsplätzen mit persönlichen Gegenständen und Familienfotos“ sind Bürolandschaften mit wechselndem Arbeitsplatz getreten, häufig in Verbindung mit der Option, von zu Hause aus oder an anderen Standorten oder anderen Ländern aus zugeschaltet Arbeitsaufgaben zu übernehmen. An die Stelle räumlich strikt abgetrennter Konferenzräume und Sozialräume sind Co-Working-Places, Wohnküchen mit Sofa-Ecken usw. getreten. Und an die Stelle von strikten Hierarchien sind holistische Konzepte mit projektbezogenen Teams und Zuständigkeiten getreten.

Foto: Manuel Frauendorf Fotografie

Im internationalen Wettbewerb um die schrumpfende Zahl junger Talente haben inzwischen auch etablierte Unternehmen diese Büro- und Arbeitskonzepte aufgegriffen. Als erste der Big Four der vier großen internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften hat KPMG diese Konzepte in besonderer Weise umgesetzt. Catrin Krayer, die sich im Unternehmen um Change Management kümmert, wird einen Einblick über die Umsetzung geben.

Gemeinsam mit ihr und Jeanette Reilly, Head of Marketing and Communications KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Teilnehmerin unseres diesjährigen Collaborative Leadership Programms, wollen wir im Anschluss über die Perspektiven der Übertragbarkeit auf Old Economy, öffentliche Verwaltung und Non-Profit-Bereich in Deutschland diskutieren. Wo liegen die Widerstände der Umsetzung bei Unternehmen wie KPMG – wo liegen sie möglicherweise bei anderen Arbeitgebern? Laufen Konzepte wechselnder Arbeitsplätze in einem Land wie Deutschland (das im Mittelmeerraum berüchtigt für seine Handtuch-Liegestuhl-Reservierungskultur ist) mehr der Mentalität entgegen als im angloamerikanischen Raum oder anderen Teilen der Welt? Ist die Umgestaltung der Arbeitswelt lediglich eine Mode-Erscheinung, die die Bedürfnisse einer jungen, hippen, digitalen und global denkenden und agierenden Elite aufgreift oder ist sie die logische Konsequenz von Digitalisierung und der damit verbundenen Flexibilisierung der Arbeitswelt, der sich kein Arbeitsbereich entziehen kann und sollte, wenn man erfolgreich sein will?

Zeit: Montag, 05. November 2018, 18:30 – 21:00 Uhr
Ort: KPMG AG (Achtung! Sitz in der Jean-Monnet-Str. 4, 10557 Berlin. Wir treffen uns in der 4. Etage)
Anmeldung: Die maximale Teilnehmendenzahl ist bereits erreicht. Es besteht über dieses Formular daher nur noch die Möglichkeit, sich auf eine Warteliste setzen zu lassen: https://goo.gl/forms/Zfm24dMmXQfXkj9k1

Teilnahmebedingungen
Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmerzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen, nur eine komplette Teilnahme möglich ist und unsere Mitglieder Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am First Monday ist kostenfrei, eine Anmeldung ist bis zum 01. November 2018 hier möglich.
Sie erhalten spätestens am 02. November eine Rückmeldung, ob wir Ihre Anmeldung berücksichtigen konnten.