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Aktuelles

Wie gehen Richter und Staatsanwälte mit Ihrer Verantwortung um? Rückblick auf den First Monday am 1. Juni

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Justiz bot unser gestriger First Monday beim Kamingespräch im Amtsgericht Lichtenberg. Ob zu Entscheidungen über Strafzumessung, Abschiebung von Asylbewerbern, Zwangseinweisungen in Psychiatrische Kliniken, Genehmigung von polizeilichen Maßnahmen – die zwei Richter und die Staatsanwältin sprachen offen über die Herausforderungen in ihrem Beruf und stellten sich den Fragen der teilnehmenden Führungskräfte. Vielen Dank nochmals an Werner Gräßle, Präsident des Amtsgerichts Lichtenberg, Christian Oestmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin und Katja Anders, Staatsanwältin im Bereich organisierte Kriminalität!

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First Monday: Speed-Dating und Austausch zwischen Führungskräften und Menschen mit kognitiver Hochbegabung bzw. einem IQ über 130

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Kognitive Hochbegabung bietet Chancen und Risiken. Sie kann dazu beitragen, Gesamtzusammenhänge schneller zu erkennen, und ein Booster für Kreativität und strategisches Denken sein. Kognitive Hochbegabung kann allerdings auch bewirken, dass daneben die emotionale Seite und Fähigkeiten zu Empathie, Small-Talk und dem Aufbau von persönlichen Beziehungen und Netzwerken nicht ganz so ausgeprägt sind. Und mitunter leiden kognitiv Hochbegabte auch an einem Umfeld in Bildung oder Beruf, in dem sie aufgrund ihrer Eigenschaften des kritischen Denkens, der für Nicht-Hochbegabte mitunter verwirrend wirkenden Gedankensprünge und ihrer Multioptionalität nicht konstruktiv einbezogen werden.

Die Begegnung und der Austausch einer ungefähr gleichen Anzahl von Führungskräften und von kognitiv Hochbegabten (wobei natürlich betont werden sollte, dass es auch Menschen gibt, die beides sind…) soll dem gegenseitigen Beschnuppern dienen und beiden Seiten einen Erkenntnisgewinn bringen:
a) das Kennenlernen der Faktoren, die kognitive Hochbegabung ausmachen, sowie von Gemeinsamkeiten der Eigenschaftsträger und Wissen darüber, in welchem Umfeld sie ihre Stärken konstruktiv entfalten können und
b) das Kennenlernen der Faktoren, was Führungskräfte ausmacht, sowie von gemeinsamen Eigenschaften und Stärken von Verantwortungsträgern, die sie zu Führungskräften gemacht haben.

Einem Speed-Dating mit zehn Face-to-Face-Austauschen à 5 min folgt ein offenes Gespräch in der Gesamtgruppe, in der die Erkenntnisse zusammengetragen werden. Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass unsere Mitglieder einen Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer übrigens noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit unserem Mitgliedsformular ändern. Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldungen nimmt unsere Programmkoordinatorin Susanne Kappe unter susanne.kappe@leadership-berlin.de entgegen.

Die Begegnung wird organisiert und durchgeführt von Leadership Berlin – Neztwerk Verantwortung:
Bernhard Heider und Susan Kirch

und von Mensa:
Dr. Matthias Kribben, Vorstand der Dr. Kribben Finanzberatungs AG und Vize-Weltmeister im Fern-Schach

Initiierung eines „Berliner-singen-mit-Flüchtlingen“-Chores

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Rotes Rathaus von Janosz Balasz unter CC-Lizenz

English version

Empfang für Ehrenamtliche und Geflüchtete im Roten Rathaus

In den letzten Wochen erlebt Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft für geflüchtete Menschen, die hier Schutz vor Krieg, Hunger, Armut und Krisen suchen. In Berlin stehen zahlreiche lokale Initiativen für diese gelebte Willkommenskultur. Wir als gemeinnütziger Verein „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung“ möchten diesem Engagement unsere Anerkennung zollen und gleichzeitig ein langfristiges Zeichen für ein friedliches buntes Zusammenleben setzen. Hierfür laden wir ehrenamtliche Helfer*innen in der Flüchtlingsarbeit im Tandem mit je einem geflüchteten Menschen zu einem feierlichen Empfang im Roten Rathaus mit engagierten Führungskräften aus allen Bereichen der Gesellschaft ein. In Kooperation mit dem Chorverband Berlin wollen wir an diesem Abend einen Berliner Flüchtlingschor auf den Weg bringen, in dem engagierte Berliner*innen mit geflüchteten Menschen gemeinsam singen, ganz nach dem Motto

„Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied“ (Ya Beppo).

Aus der Auftaktbegegnung im Roten Rathaus soll ein langfristiges Chorprojekt unter der Leitung von Michael Betzner-Brandt (dem Initiator des „Ich-kann-nicht-singen-Chores“) und Bastian Holze (Gründer und Leiter von TOTAL CORAL und B vocal) entstehen – wir laden deshalb ausdrücklich Menschen ein, die Spaß am Singen haben und sich vorstellen können, regelmäßig in einem solchen „Willkommens- und Begegnungschor“ zu singen.

Wo: Rotes Rathaus, Großer Saal und Wappensaal

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16.30 – 20.30 Uhr

Was: Austausch, Abendessen und gemeinsames Singen von Tandems aus Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen mit Berliner Führungskräften

Wenn Sie Interesse haben, an diesem Abend in einem Tandem teilzunehmen, melden Sie sich bitte unter den untenstehenden Kontaktdaten an.

Bitte beachten: Ehrenamtliche melden sich bitte gemeinsam mit einem geflüchteten Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis an, den sie auch zu der Veranstaltung hinbegleiten können. Geflüchtete können sich auch alleine anmelden – wir suchen dann eine ehrenamtliche Begleitung als Tandem-Partner. Unter den folgenden Kontaktdaten erhalten Sie weitergehende Informationen zu der Veranstaltung und dem Chorprojekt: susanne.kappe@leadership-berlin.de oder 0176 – 56776688

Essen und Getränke werden vom Tannenhof Berlin – Brandenburg gesponsert – wir bedanken uns für die Unterstützung!

Initiating the “Berliners-Sing-with-Refugees-Choir”

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/#

Rotes Rathaus von Janosz Balasz unter CC-Lizenz

German version

Reception for Volunteers and Refugees at the City Hall

Throughout the past weeks Germany has experienced a wave of hospitality towards migrants seeking refuge from war, hunger, poverty and crises. In Berlin, a wide array of local initiatives represents this kind of vivid welcoming culture. We, the charitable organization Leadership Berlin (Network Responsibility), want to pay tribute to this commitment while at the same time sending a signal for a peaceful society that includes everyone regardless of origin. To this end, we cordially invite voluntary workers active in the area of refugee support in duo with a migrant partner to a celebratory reception at the City Hall (Rotes Rathaus), where they will come together with committed leaders from diverse realms of society. In cooperation with the Berlin Association of Choirs, Chorverband Berlin, we aim at initiating the Berlin Refugee Choir on this evening – a place where committed Berliners sing together with refugees according to the motto

“Alone we are notes, together we are a song“ (Ya Beppo).

The kick-off event at the City Hall is supposed to give birth to a permanent choir project under the direction of Michael Betzner-Brandt (the initiator of the “I-Cannot-Sing-Choir”) and Bastian Holze (founder of TOTAL CORAL und B vocal). To this aim, we explicitly invite people who enjoy singing and can imagine committing to a regular participation in this kind of “Welcoming and Get-Together Choir”.

Where: Rotes Rathaus (City Hall) Berlin, Großer Saal und Wappensaal

When: Wednesday, 7 October 2015, 4.30 – 8.30 p.m.

What: Exchange, dinner, and collective singing by duos of volunteers and refugees together with Berlin leaders

If you are interested to participate at this event in a duo, please register via the following address. Please note: Volunteers register together with a refugee they know and are willing to accompany. Refugees can register in solo and we will find a volunteer who will accompany them to the event. Also, please feel free to contact us if you require any further details regarding the event or the choir project.

susanne.kappe@leadership-berlin.de or +49-176-56776688

We thank our sponsor Tannenhof Berlin-Brandenburg for providing food and beverages.

Einblicke in das aktuelle Leadership-Programm 2015

Eingetragen am 11.05.2015

11. Mai 2015 | By |

Raus aus der Komfortzone: Mit den Programmtagen „Kritik äußern und annehmen können“ und „Mut zur Vielfalt“ absolvierten die Teilnehmenden unseres Programms ihre ersten Herausforderungen. Ob bei einem Besuch bei dem Geschäftsführer der Zigaretten-Lobby, wahlweise in einer Wagenburg oder einem Burschenschaftshaus oder in der Diskussion mit dem Chefredakteur des Tagesspiegels – es gab viele Gelegenheiten, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und sich auf fremdes Terrain zu begeben.


Reflexion in der Gesamtgruppe über die vorherigen Vor-Or-Besuche

Bei den kommenden Programmtagen geht es mit den Themen „Macht, Motivation und Strategien“  und „Armut, Ohnmacht, Anerkennungskultur“ weiter. Die Teilnehmenden werden zunächst Menschen besuchen, die sich durch besondere Gestaltungskraft auszeichnen, um am darauffolgenden Programmtag die hierbei gesammelten und einen Erkenntnisse und Kompetenzen bei Organisationen einzubringen, die auf der eher benachteiligten Seite der Gesellschaft stehen.

Die Teilnehmenden präsentieren ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Kritik:




Speed-Dating im Autohaus: Teilnehmende des Collaborative Leadership Programms gingen mit
Hochbegabten des Vereins Mensa den Fragen auf den Grund:
Was machen Menschen mit ihrer Hochbegabung und was macht die Hochbegabung mit ihnen? Und was machen Menschen mit ihrer Führungsverantwortung und was macht die Führungsverantwortung mit ihnen?

 

 

 

Start unserer muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe mit Begegnung der beiden Gruppen in der Sehitlik-Moschee

Eingetragen am 30.04.2015

30. April 2015 | By |

Dienstag, den 28. April fand ein von uns organisierter Besuch einer Gruppe von Schwulen und Lesben in der Sehitlik-Moschee statt. Es begann mit einer Moscheeführung mit Ender Cetin (Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee und Teilnehmer unseres Collaborative Leadership Programms 2015) und seiner Frau Pinar Cetin (Leiterin der Frauengruppe der Sehitlik-Moschee), darauf folgte eine Diskussionsveranstaltung zum Verhältnis von Islam und Homosexualität und den jeweiligen Diskriminierungserfahrungen und endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Untergeschoss der Moschee.

Es war unseres Wissens das erste Mal in Deutschland, dass eine Gruppe der LGBTI-Community mit Voranmeldung eine solche Veranstaltung in einer Moschee wahrnahm.

Wir hatten eine solche Veranstaltung bereits für den 24. November 2014 geplant, diese mussten wir damals allerdings an anderen Ort verlegen, nachdem sie u.a. als Folge der enormen medialen Aufmerksamkeit seitens der Moschee abgesagt wurde.

Aus diesem Grund haben wir die gestrige Veranstaltung überschaubar gehalten: elf Schwule und eine Lesbe kamen mit acht Mitgliedern der Sehitlik-Moschee ins Gespräch. Die Veranstaltung kündigten wir erst am gleichen Tag den Medien an, sodass lediglich Tagesspiegel, Morgenpost, RBB und Siegessäule auch die Medienpräsenz überschaubar blieb.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer von uns im Rahmen unseres Projektes meet2respect organisierten muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe, bei der im kleinen Kreis Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in der Stadt stattfinden werden.

Das Motto unseres Vereins lautet „begegne dem anderen“ – ganz in diesem Sinne versuchen wir beizutragen, eine Kluft zu schließen und durch Begegnungen zwischen Muslimen und Schwulen und Lesben gegenseitiges Vertrauen und Verständnis aufzubauen. Es geht uns um realen Dialog und Begegnungen und es handelt sich bei dem Verhältnis der beiden Gruppen zueinander um ein „zartes Pflänzchen“. Aus diesem Grund werden wir auch die kommenden Veranstaltungen in kleinem Rahmen halten und auch nur bei einigen der Termine Medien dazu einladen.

Wir werden allerdings ab und an auch an dieser Stelle darüber berichten und freuen uns, wenn wir mit der Dialogreihe sowohl einen Beitrag zum Abbau von Homophobie wie auch von Islamfeindlichkeit leisten können.

Vielen Dank an dieser Stelle an Ender und Pinar Cetin und die gestern teilnehmenden Gemeindemitglieder der Sehitlik-Moschee. Ihr seid echte Vorbilder!

Und vielen Dank an die sechs Teilnehmenden unseres jetzigen und früherer unserer Leadership Programme und die anderen sechs Teilnehmenden, die über den Völklinger Kreis, das SchwuZ, den Sonntagsclub und die Siegessäule kamen. Und vor allem herzlichen Dank an Daniel Worat, der sowohl bei uns wie auch im Völklinger Kreis im Vorstand mitwirkt und entscheidend zum Zustandekommen der Veranstaltung beigetragen hat!

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Anmeldestart für das Collaborative Leadership Programm 2016

Eingetragen am 27.04.2015

27. April 2015 | By |

In unserem Collaborative Leadership Programm widmen wir uns bei Vor-Ort-Besuchen (Tageszeitung, JVA, Sekundarschule, Bank, Moschee, Klinikum, usw.) jeweils in offenen Gesprächen den jeweiligen Herausforderungen mit gesellschaftlichem Bezug und wie die jeweiligen Akteure diese anzugehen versuchen. 


An dem Programm nehmen 36 Führungskräfte teil, von denen jeweils 12 aus dem privatwirtschaftlichen, dem öffentlichen und dem Non-Profit-Bereich kommen. Die Teilnehmenden repräsentieren in gewisser Weise die Vielfalt der Gesellschaft. Das Programm erstreckt sich über eine zweitägige Auftaktveranstaltung am 11./12. März 2016 und sechs darauf folgenden einzelnen Programmtagen im monatlichen Abstand. Weitere Informationen finden Sie in unserem Anmeldeformular.

Anmeldestart für das Programm 2016 startet am 1. Mai. Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich bitte bei Bernhard Heider, Tel: 030 – 22 488 588, bernhard.heider @ leadership-berlin.de .

First Monday am 4. Mai: Die Ökonomisierung der sozialen Arbeit – Wie sozial kann und sollte ein Jobcenter sein?

Eingetragen am 27.04.2015

27. April 2015 | By |

Ökonomisierung der sozialen Arbeit: Wie sozial kann und sollte ein Jobcenter sein?

Im Spannungsfeld zwischen sozialem Auftrag, geschäftspolitischen Zielen, hoher öffentlicher Sensibilität und unterschiedlichen politischen Interessen.

In Berlin gibt es, entsprechend der Verwaltungsbezirke, insgesamt 12 Jobcenter.
Das Jobcenter Berlin Mitte ist mit rund 85.000 Leistungsbeziehern das viertgrößte von bundesweit über 400 Jobcentern. Das Haus teilt sich auf vier Standorte mit insgesamt kapp 1.000 Mitarbeiter auf.

David Wingert, Geschäftsführer Operativ des Jobcenter Berlin Mitte und Teilnehmer unseres Collaborative Leadership Programms 2014

Der Kernauftrag der Jobcenter besteht in der Erfüllung des gesetzlichen Auftrags.
Dieser besagt, dass die Jobcenter es den Leistungsberechtigten ermöglichen sollen, ein Leben zu führen, das der Würde des Menschen entspricht. Dabei soll die Eigenverantwortung der Leistungsberechtigten gestärkt und dazu beigetragen werden, dass sie ihren Lebensunterhalt unabhängig von der Grundsicherung aus eigenen Mitteln und Kräften bestreiten können.

Stark gerafft, bestehen die Hauptziele der Jobcenter damit aus:
• Sicherung des Lebensunterhalts (Geldleistungen) sowie
• Vermittlung in Arbeit
Die gesetzliche Verantwortung für die Aufgaben liegt im Schwerpunkt klar bei der Bundesagentur für Arbeit. Die Ziele sind angesiedelt im gesellschaftlichen Spannungsfeld zwischen sozialpolitischem Auftrag, den Prämissen Fördern und Fordern sowie der haushaltpolitischen Maxime von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit.

Seit einem Jahr ist David Wingert der Geschäftsführer Operativ des Jobcenter Berlin Mitte.
In der Diskussion mit den unterschiedlichsten Interessensgruppen und Meinungsführern (Bundesagentur für Arbeit, Kommune/ Bezirk, Arbeitgeber, Abgeordneten, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden, Kammern, Medien etc.) werden unterschiedliche Schwerpunkte und Auslegungen des gesetzlichen Auftrags deutlich. Insbesondere auch unterschiedliche, teils widerstrebende Interessen, Erwartungen und Forderungen, bspw.:
– Aufgrund der Zielsysteme der Bundesagentur für Arbeit stehen nicht mehr die Menschen sondern die Zahlen im Vordergrund – schließt sich beides wirklich aus?
– sollte bzw. darf jemand der Grundsicherungsleistungen bezieht sanktioniert werden?
– wie weit kann und sollte Hilfe zur Selbsthilfe gehen?
– wie viel Pauschalierung ist nötig, wie viel Einzelfallentscheidungen sind leistbar?
– ist ein subventionierter 2. Arbeitsmarkt zwingend notwendig als Brücke zurück ins Erwerbsleben oder verfestigt dieser langfristig eher Strukturen der Langzeitarbeitslosigkeit

Die bis zu 15 Teilnehmenden sind eingeladen, durch den Austausch eigener Verhaltens- und Reaktionsbeispiele, Anregungen für den Umgang mit oder gar das Auflösen von Spannungsfeldern zu gewinnen. Gastgeber ist David Wingert, Teilnehmer unseres Collaborative Leadership Programms 2014 und Geschäftsführer Operativ des Jobcenter Berlin Mitte.

meet2respect: Unsere Imame und Rabbiner steigen gemeinsam auf’s Tandem

Eingetragen am 25.03.2015

25. März 2015 | By |

Im Sinne unseres Mottos „begegne dem anderen“ organisieren wir in unserem Projekt meet2respect seit 2013 Tandems von Imamen und Rabbinern, die durch Begegnungen mit mehrheitlich muslimischen Schüler/innen ein Zeichen gegen Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt gegen Andersgläubige setzen. Dies brachte die Veranstalter der Berlin Bicycle Week dazu, anzufragen, ob eines unserer „Tandems“ bereit ist, auf ein richtiges Tandemzu steigen. Wir freuen uns, dass Imam Ferid Heider und Rabbi Daniel Alter auf unsere Anfrage dieser Bitte gerne nachkamen. Die beiden bildeten ein Foto-Motiv für die Berlin Bicycle Week, die unter dem Slogan „Cycling Unites“ vom 15. bis 22. März stattfand.

Damit nicht genug: Wir fanden diese Idee den Tandems so gut, dass wir die Idee einer realen Tandemtour von Imamen und Rabbinern noch hinzubrachten und zusammen mit der Inititiative Clevere Städte eine Critical-Mass-Tour organisierten, die am Sonntag, den 22. März zwischen 17 und 19 Uhr stattfand. Wir sorgten für die Besetzung von acht jüdisch-muslimischen Tandems und einem Velotaxi und Heinrich Strößenreuther von der Initiative Clevere Städte sorgte für einige hundert Mitradler, die den Tandems folgten.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben und angesichts der Medienresonanz werden wir durchaus in Erwägung ziehen, eine solche Tour der Toleranz nochmals zu wiederholen.

Rückblick auf den First Monday Kollegialen Beratungsabend am 2. März

Eingetragen am 03.03.2015

3. März 2015 | By |

Am Montag, den 2. März, fand unser monatlicher First Monday als Kollegialer Beratungsabend beim Berliner Hebammenverband statt. Gastgeberin Susanne Rinne-Wolf, Vorstandsvorsitzende des Berliner Hebammenverbandes und Teilnehmerin unseres Collaborative Leadership Programms 2014 gab einen Einblick in Ihren Arbeitsbereich. Im Anschluss widmeten sich die Teilnehmenden in der Methodik der Kollegialen Beratung einer kniffligen Problemstellung.

Foto von links nach rechts: Sonja Müseler (Ausbildungsleiterin der Telefonseelsorge), Susanna Rinne-Wolf (Vorstandsvorsitzende des Hebammenverbandes), Mirjam Mann (Geschäftsführerin der ACHSE) und Bernhard Heider (Geschäftsführer von Leadership Berlin).