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Aktuelles Archive - Seite 9 von 11 - Leadership Berlin

Sich als Führungskraft zum Clown machen

Eingetragen am 19.10.2015

19. Oktober 2015 | By |

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Die Herausforderung unseres First Mondays im Oktober lautete genau so: Sich als Führungskraft zum Clown machen. Paul Kustermann, der an unserem Leadership Jahresprogramm 2014 teilgenommen hat, gab einen sehr praktischen Einblick in den Zusammenhang zwischen Humor und Leadership. Paul ist Gründer und ehemaliger Geschäftsführer der „Roten Nasen – Clowns in Krankenhäusern“ und heute Geschäftsführer des Clownlabors.

Vielen Dank für den spannenden und lustigen Abend!

Erfolgreicher Abschluss des diesjährigen Collaborative Leadership Programms

Eingetragen am 13.10.2015

13. Oktober 2015 | By |

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Etwas geht zu Ende – etwas Neues beginnt: Der Abschlusstag unseres diesjährigen Collaborative Leadership Programms bildete gleichzeitig den Auftakt für einen Begegnungschor, in dem Flüchtlinge gemeinsam mit engagierten Ehrenamtlichen singen.

Der Tag begann für die Teilnehmenden zunächst mit der Aufgabe, Lösungsvorschläge für Herausforderungen aus dem Teilnehmerkreis zu finden. Dazu waren die Teilnehmenden zu Gesprächen im Diakonie-Hospiz Wannsee, bei der Initiative Clevere Städte, bei der Sehitlik-Gemeinde und beim Verein Albert-Schweitzer-Kinderdörfer vor Ort.

Zu Mittag kamen die Teilnehmenden im Roten Rathaus zusammen, wo sich für den Rest des Tages alles um das Thema Flüchtlinge drehte – zunächst in einer Diskussion mit den Gästen Petra Merkel, Präsidentin des Internationalen Bundes und des Chorverbandes Berlin sowie mit Michael Betzner-Brandt, einem der Chorleiter des Begegnungschores. Hierbei ging es einerseits um die Situation der Flüchtlinge in Berlin und die Rahmenbedingungen ihrer Unterbringung sowie andererseits um die Möglichkeit, mit gemeinsamem Singen kulturelle Differenzen zu überwinden und eine Gemeinschaft zu stiften.

Begegnungschor_1Kern des Tages war es jedoch, nicht nur über, sondern auch mit Flüchtlingen zu sprechen, um ihre Sorgen und Hoffnungen zu verstehen, sie als Gegenüber auf Augenhöhe kennenzulernen und abstrakte Zahlen aus den Medien in einzigartige Gesichter und Geschichten umzuwandeln. Dieser Austausch fand bei Kaffee und Kuchen mit den Sängerinnen und Sängern des Begegnungschores statt, der sich zu gleichen Teilen aus Flüchtlingen und ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingsarbeit zusammensetzt.

Es stand aber auch noch eine Herausforderung auf dem Programm: Die Auftaktprobe des Begegnungschores, an dem sich unserer teilnehmenden Führungskräfte stimmkräftig beteiligten. Geleitet wird der Chor von Michael Betzner-Brandt und Bastian Holze, die dafür sorgten, dass alle ihre Scheu ablegten und sich auf die Musik einließen.

IMG_6791Zum feierlichen Teil des Tages kamen am Abend etwa hundert Gäste des Vereins, Vorstände, Beiräte, Mitglieder, Alumni und Interessenten, hinzu, um der Ur-Aufführung des Begegnungschores beizuwohnen und sich bei einem gemeinsamen Abendessen auszutauschen und zu netzwerken. Zuvor sprachen Dorothee Christiani als Gastgeberin im Roten Rathaus sowie Petra Merkel Grußworte und lobten das Engagement für Flüchtlinge und die Offenheit, aufeinander zuzugehen.

Den zweiten Höhepunkt des Abends bildete die Überreichung der Zertifikate für die Teilnehmenden des diesjährigen Programms durch Mitglieder des Vorstandes von Leadership Berlin. In den kurzen Statements, die die Teilnehmenden jeweils über ihre Erfahrungen im Programm abgaben, wurde deutlich, dass sich das Programm doch stark von anderen Weiterbildungsangeboten abhebt, und die Teilnehmenden insbesondere von den vielfältigen Begegnungen, Austauschmöglichkeiten und Herausforderungen profitieren.

Wir möchten an dieser Stelle den Teilnehmenden dafür danken, dass sie sich auf die Gespräche, Aufgaben und Überraschungen im Programm eingelassen und sich so engagiert mit ihrem Wissen, ihren Ideen und Angeboten eingebracht haben. Weiter so!

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Vielen Dank an Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und Dorothee Christiani für die Unterstützung und dafür, dass wir im Roten Rathaus zu Gast sein durften!

Außerdem herzlichen Dank an Horst Brömer und den Tannenhof Berlin – Brandenburg sowie Küchenchef Daniel Schade für die ausgezeichnete Verköstigung am Abschlussabend!

Führungskräfte begegnen Schülern – Programmtag an der Hermann-von-Helmholtz-Schule

Eingetragen am 15.09.2015

15. September 2015 | By |

Ein Führungskräfte-Team im Einsatz in einer Schulklasse

Ein Führungskräfte-Team im Einsatz in einer Schulklasse

 

An unserem Programmtag im September zum Thema „Verantwortung annehmen und abgeben können“ waren wir in der Hermann-von-Helmholtz-Schule in Neukölln zu Gast. Nachdem unsere teilnehmenden Führungskräfte zu Beginn selbst die Schulbank drückten, staunten sie nicht schlecht, als sie erfuhren, dass sie wenig später in die Rolle von Lehrern schlüpfen sollten. Ihre Aufgabe war es, in den 9. und 10. Klassen eine Unterrichtseinheit von 75 min zu den Themen Eigeninitiative und Berufsorientierung zu halten.

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Führungskräfte in der Schulbank

Lediglich etwa 50 Prozent der Schüler*innen können nach dem Schulabschluss in eine Ausbildung oder die gymnasale Oberstufe vermittelt werden. Somit engagierten sich die Führungskräfte direkt in einer der zentralen Herausforderungen der Schule und viele boten an, dass Engagement in unterschiedlicher Weise über den Tag hinaus weiter wirken zu lassen. Wir bedanken uns bei Bezirksstadtrat für Bildung Jan-Christopher Rämer, Schulleiter Ronald Hägler und Berufscoach Jens Priesen für die Bereitschaft, die Führungskräfte in der Schule zu empfangen, und für die Offenheit in der Thematisierung der Problemfelder im Bereich Schule.

Zu Besuch bei Oswald Menninger, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin

Zu Besuch bei Oswald Menninger, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin

Am Nachmittag wurde das Thema Verantwortung aus einer neuen Perspektive angegangen: Mit unterschiedlichen Verantwortungsträgern aus dem wirtschaftlichen, öffentlichen und Non-Profit-Bereich wurde über die unterschiedlichen Facetten des Begriffs und die gelebte Praxis diskutiert. Dabei ging es bei der Deutschen Bank um die Frage, ob Banken auch eine gesellschaftliche Verantwortung tragen, bei der GASAG um Verantwortung für die Daseinsfürsorge, beim rbb um Verantwortung der öffentlichen Medien und beim Paritätischen Wohlfahrtsverband um Verantwortung gegenüber Mitgliedsorganisationen und den unterschiedlichen gesellschaftlichen Herausforderungen. Außerdem berichteten die Gesprächspartner über ihre persönliche Motivation für die Übernahme von Verantwortung und darüber, wann es angebracht ist und wie es ihnen gelingt, Verantwortung abzugeben. Vielen Dank an alle Gesprächspartner für die interessanten Diskussionen!

 

First Monday bei der Personalberatungsagentur „Egon Zehnder“

Eingetragen am 15.09.2015

15. September 2015 | By |

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Nach welchen Kriterien werden Top-Führungskräfte ausgewählt? Diese Frage stieß bei unserem First Monday am Montag, dem 7. September auf reges Interesse bei unseren Mitgliedern und Interessenten. Dr. Berthold Leube, Partner bei der Personalberatungsagentur „Egon Zehnder“ und Mitwirkender im Beirat von Leadership Berlin, gab im Rahmen unserer First Monday Veranstaltung einen Einblick in die Arbeit des Marktführers im Segment der Vermittlung von Geschäftsführungs-, Vorstands- oder Aufsichtsratspositionen in Deutschland.

1stMonday_EZ_2Neben der Frage, welche Kompetenzen potentielle Kandidaten für Top-Positionen mitbringen müssen, ging es im Gespräch auch um die Schwierigkeiten bei der Integration von Quereinsteigern in neue Branchen, den Umgang mit unternehmensinternen Machtkonstellationen und die Herausforderung einer intensiven Netzwerkpflege.

Wir bedanken uns bei Dr. Berthold Leube, dass wir bei Egon Zehnder zu Gast sein und eine so spannende und offene Diskussion führen durften!

Wie gehen Richter und Staatsanwälte mit Ihrer Verantwortung um? Rückblick auf den First Monday am 1. Juni

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Spannende Einblicke hinter die Kulissen der Justiz bot unser gestriger First Monday beim Kamingespräch im Amtsgericht Lichtenberg. Ob zu Entscheidungen über Strafzumessung, Abschiebung von Asylbewerbern, Zwangseinweisungen in Psychiatrische Kliniken, Genehmigung von polizeilichen Maßnahmen – die zwei Richter und die Staatsanwältin sprachen offen über die Herausforderungen in ihrem Beruf und stellten sich den Fragen der teilnehmenden Führungskräfte. Vielen Dank nochmals an Werner Gräßle, Präsident des Amtsgerichts Lichtenberg, Christian Oestmann, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht Berlin und Katja Anders, Staatsanwältin im Bereich organisierte Kriminalität!

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First Monday: Speed-Dating und Austausch zwischen Führungskräften und Menschen mit kognitiver Hochbegabung bzw. einem IQ über 130

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Kognitive Hochbegabung bietet Chancen und Risiken. Sie kann dazu beitragen, Gesamtzusammenhänge schneller zu erkennen, und ein Booster für Kreativität und strategisches Denken sein. Kognitive Hochbegabung kann allerdings auch bewirken, dass daneben die emotionale Seite und Fähigkeiten zu Empathie, Small-Talk und dem Aufbau von persönlichen Beziehungen und Netzwerken nicht ganz so ausgeprägt sind. Und mitunter leiden kognitiv Hochbegabte auch an einem Umfeld in Bildung oder Beruf, in dem sie aufgrund ihrer Eigenschaften des kritischen Denkens, der für Nicht-Hochbegabte mitunter verwirrend wirkenden Gedankensprünge und ihrer Multioptionalität nicht konstruktiv einbezogen werden.

Die Begegnung und der Austausch einer ungefähr gleichen Anzahl von Führungskräften und von kognitiv Hochbegabten (wobei natürlich betont werden sollte, dass es auch Menschen gibt, die beides sind…) soll dem gegenseitigen Beschnuppern dienen und beiden Seiten einen Erkenntnisgewinn bringen:
a) das Kennenlernen der Faktoren, die kognitive Hochbegabung ausmachen, sowie von Gemeinsamkeiten der Eigenschaftsträger und Wissen darüber, in welchem Umfeld sie ihre Stärken konstruktiv entfalten können und
b) das Kennenlernen der Faktoren, was Führungskräfte ausmacht, sowie von gemeinsamen Eigenschaften und Stärken von Verantwortungsträgern, die sie zu Führungskräften gemacht haben.

Einem Speed-Dating mit zehn Face-to-Face-Austauschen à 5 min folgt ein offenes Gespräch in der Gesamtgruppe, in der die Erkenntnisse zusammengetragen werden. Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass unsere Mitglieder einen Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Wer übrigens noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit unserem Mitgliedsformular ändern. Die Teilnahme ist kostenfrei – Anmeldungen nimmt unsere Programmkoordinatorin Susanne Kappe unter susanne.kappe@leadership-berlin.de entgegen.

Die Begegnung wird organisiert und durchgeführt von Leadership Berlin – Neztwerk Verantwortung:
Bernhard Heider und Susan Kirch

und von Mensa:
Dr. Matthias Kribben, Vorstand der Dr. Kribben Finanzberatungs AG und Vize-Weltmeister im Fern-Schach

Initiierung eines „Berliner-singen-mit-Flüchtlingen“-Chores

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

Rotes Rathaus von Janosz Balasz unter CC-Lizenz

English version

Empfang für Ehrenamtliche und Geflüchtete im Roten Rathaus

In den letzten Wochen erlebt Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft für geflüchtete Menschen, die hier Schutz vor Krieg, Hunger, Armut und Krisen suchen. In Berlin stehen zahlreiche lokale Initiativen für diese gelebte Willkommenskultur. Wir als gemeinnütziger Verein „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung“ möchten diesem Engagement unsere Anerkennung zollen und gleichzeitig ein langfristiges Zeichen für ein friedliches buntes Zusammenleben setzen. Hierfür laden wir ehrenamtliche Helfer*innen in der Flüchtlingsarbeit im Tandem mit je einem geflüchteten Menschen zu einem feierlichen Empfang im Roten Rathaus mit engagierten Führungskräften aus allen Bereichen der Gesellschaft ein. In Kooperation mit dem Chorverband Berlin wollen wir an diesem Abend einen Berliner Flüchtlingschor auf den Weg bringen, in dem engagierte Berliner*innen mit geflüchteten Menschen gemeinsam singen, ganz nach dem Motto

„Einsam sind wir Töne, gemeinsam sind wir ein Lied“ (Ya Beppo).

Aus der Auftaktbegegnung im Roten Rathaus soll ein langfristiges Chorprojekt unter der Leitung von Michael Betzner-Brandt (dem Initiator des „Ich-kann-nicht-singen-Chores“) und Bastian Holze (Gründer und Leiter von TOTAL CORAL und B vocal) entstehen – wir laden deshalb ausdrücklich Menschen ein, die Spaß am Singen haben und sich vorstellen können, regelmäßig in einem solchen „Willkommens- und Begegnungschor“ zu singen.

Wo: Rotes Rathaus, Großer Saal und Wappensaal

Wann: Mittwoch, 7. Oktober 2015, 16.30 – 20.30 Uhr

Was: Austausch, Abendessen und gemeinsames Singen von Tandems aus Ehrenamtlichen und geflüchteten Menschen mit Berliner Führungskräften

Wenn Sie Interesse haben, an diesem Abend in einem Tandem teilzunehmen, melden Sie sich bitte unter den untenstehenden Kontaktdaten an.

Bitte beachten: Ehrenamtliche melden sich bitte gemeinsam mit einem geflüchteten Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis an, den sie auch zu der Veranstaltung hinbegleiten können. Geflüchtete können sich auch alleine anmelden – wir suchen dann eine ehrenamtliche Begleitung als Tandem-Partner. Unter den folgenden Kontaktdaten erhalten Sie weitergehende Informationen zu der Veranstaltung und dem Chorprojekt: susanne.kappe@leadership-berlin.de oder 0176 – 56776688

Essen und Getränke werden vom Tannenhof Berlin – Brandenburg gesponsert – wir bedanken uns für die Unterstützung!

Initiating the “Berliners-Sing-with-Refugees-Choir”

Eingetragen am 11.09.2015

11. September 2015 | By |

https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/#

Rotes Rathaus von Janosz Balasz unter CC-Lizenz

German version

Reception for Volunteers and Refugees at the City Hall

Throughout the past weeks Germany has experienced a wave of hospitality towards migrants seeking refuge from war, hunger, poverty and crises. In Berlin, a wide array of local initiatives represents this kind of vivid welcoming culture. We, the charitable organization Leadership Berlin (Network Responsibility), want to pay tribute to this commitment while at the same time sending a signal for a peaceful society that includes everyone regardless of origin. To this end, we cordially invite voluntary workers active in the area of refugee support in duo with a migrant partner to a celebratory reception at the City Hall (Rotes Rathaus), where they will come together with committed leaders from diverse realms of society. In cooperation with the Berlin Association of Choirs, Chorverband Berlin, we aim at initiating the Berlin Refugee Choir on this evening – a place where committed Berliners sing together with refugees according to the motto

“Alone we are notes, together we are a song“ (Ya Beppo).

The kick-off event at the City Hall is supposed to give birth to a permanent choir project under the direction of Michael Betzner-Brandt (the initiator of the “I-Cannot-Sing-Choir”) and Bastian Holze (founder of TOTAL CORAL und B vocal). To this aim, we explicitly invite people who enjoy singing and can imagine committing to a regular participation in this kind of “Welcoming and Get-Together Choir”.

Where: Rotes Rathaus (City Hall) Berlin, Großer Saal und Wappensaal

When: Wednesday, 7 October 2015, 4.30 – 8.30 p.m.

What: Exchange, dinner, and collective singing by duos of volunteers and refugees together with Berlin leaders

If you are interested to participate at this event in a duo, please register via the following address. Please note: Volunteers register together with a refugee they know and are willing to accompany. Refugees can register in solo and we will find a volunteer who will accompany them to the event. Also, please feel free to contact us if you require any further details regarding the event or the choir project.

susanne.kappe@leadership-berlin.de or +49-176-56776688

We thank our sponsor Tannenhof Berlin-Brandenburg for providing food and beverages.

Einblicke in das aktuelle Leadership-Programm 2015

Eingetragen am 11.05.2015

11. Mai 2015 | By |

Raus aus der Komfortzone: Mit den Programmtagen „Kritik äußern und annehmen können“ und „Mut zur Vielfalt“ absolvierten die Teilnehmenden unseres Programms ihre ersten Herausforderungen. Ob bei einem Besuch bei dem Geschäftsführer der Zigaretten-Lobby, wahlweise in einer Wagenburg oder einem Burschenschaftshaus oder in der Diskussion mit dem Chefredakteur des Tagesspiegels – es gab viele Gelegenheiten, den eigenen Erfahrungshorizont zu erweitern und sich auf fremdes Terrain zu begeben.


Reflexion in der Gesamtgruppe über die vorherigen Vor-Or-Besuche

Bei den kommenden Programmtagen geht es mit den Themen „Macht, Motivation und Strategien“  und „Armut, Ohnmacht, Anerkennungskultur“ weiter. Die Teilnehmenden werden zunächst Menschen besuchen, die sich durch besondere Gestaltungskraft auszeichnen, um am darauffolgenden Programmtag die hierbei gesammelten und einen Erkenntnisse und Kompetenzen bei Organisationen einzubringen, die auf der eher benachteiligten Seite der Gesellschaft stehen.

Die Teilnehmenden präsentieren ihre Arbeitsergebnisse zum Thema Kritik:




Speed-Dating im Autohaus: Teilnehmende des Collaborative Leadership Programms gingen mit
Hochbegabten des Vereins Mensa den Fragen auf den Grund:
Was machen Menschen mit ihrer Hochbegabung und was macht die Hochbegabung mit ihnen? Und was machen Menschen mit ihrer Führungsverantwortung und was macht die Führungsverantwortung mit ihnen?

 

 

 

Start unserer muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe mit Begegnung der beiden Gruppen in der Sehitlik-Moschee

Eingetragen am 30.04.2015

30. April 2015 | By |

Dienstag, den 28. April fand ein von uns organisierter Besuch einer Gruppe von Schwulen und Lesben in der Sehitlik-Moschee statt. Es begann mit einer Moscheeführung mit Ender Cetin (Vorstandsvorsitzender der Sehitlik-Moschee und Teilnehmer unseres Collaborative Leadership Programms 2015) und seiner Frau Pinar Cetin (Leiterin der Frauengruppe der Sehitlik-Moschee), darauf folgte eine Diskussionsveranstaltung zum Verhältnis von Islam und Homosexualität und den jeweiligen Diskriminierungserfahrungen und endete mit einem gemeinsamen Abendessen im Untergeschoss der Moschee.

Es war unseres Wissens das erste Mal in Deutschland, dass eine Gruppe der LGBTI-Community mit Voranmeldung eine solche Veranstaltung in einer Moschee wahrnahm.

Wir hatten eine solche Veranstaltung bereits für den 24. November 2014 geplant, diese mussten wir damals allerdings an anderen Ort verlegen, nachdem sie u.a. als Folge der enormen medialen Aufmerksamkeit seitens der Moschee abgesagt wurde.

Aus diesem Grund haben wir die gestrige Veranstaltung überschaubar gehalten: elf Schwule und eine Lesbe kamen mit acht Mitgliedern der Sehitlik-Moschee ins Gespräch. Die Veranstaltung kündigten wir erst am gleichen Tag den Medien an, sodass lediglich Tagesspiegel, Morgenpost, RBB und Siegessäule auch die Medienpräsenz überschaubar blieb.

Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer von uns im Rahmen unseres Projektes meet2respect organisierten muslimisch-schwul-lesbischen Dialogreihe, bei der im kleinen Kreis Gesprächsrunden an verschiedenen Orten in der Stadt stattfinden werden.

Das Motto unseres Vereins lautet „begegne dem anderen“ – ganz in diesem Sinne versuchen wir beizutragen, eine Kluft zu schließen und durch Begegnungen zwischen Muslimen und Schwulen und Lesben gegenseitiges Vertrauen und Verständnis aufzubauen. Es geht uns um realen Dialog und Begegnungen und es handelt sich bei dem Verhältnis der beiden Gruppen zueinander um ein „zartes Pflänzchen“. Aus diesem Grund werden wir auch die kommenden Veranstaltungen in kleinem Rahmen halten und auch nur bei einigen der Termine Medien dazu einladen.

Wir werden allerdings ab und an auch an dieser Stelle darüber berichten und freuen uns, wenn wir mit der Dialogreihe sowohl einen Beitrag zum Abbau von Homophobie wie auch von Islamfeindlichkeit leisten können.

Vielen Dank an dieser Stelle an Ender und Pinar Cetin und die gestern teilnehmenden Gemeindemitglieder der Sehitlik-Moschee. Ihr seid echte Vorbilder!

Und vielen Dank an die sechs Teilnehmenden unseres jetzigen und früherer unserer Leadership Programme und die anderen sechs Teilnehmenden, die über den Völklinger Kreis, das SchwuZ, den Sonntagsclub und die Siegessäule kamen. Und vor allem herzlichen Dank an Daniel Worat, der sowohl bei uns wie auch im Völklinger Kreis im Vorstand mitwirkt und entscheidend zum Zustandekommen der Veranstaltung beigetragen hat!

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