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Mitradeln für Respekt und Toleranz!

Im Rahmen unseres Projektes meet2respect bringen wir „Tandems“ aus jüdischen und muslimischen Religionsvertretern zusammen, die sich in mehrheitlich muslimischen Schulklassen gemeinsam gegen Antisemitismus und allgemein gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aussprechen. Am Sonntag, dem 24. Juni bringen wir das Konzept der Tandems auf die Straße in Form von mindestens 25 jüdisch-muslimisch besetzten Tandems, die ein Zeichen für Respekt und Toleranz setzen. Es sind allerdings alle eingeladen, mit eigenem Fahrrad mitzufahren, die sich mit dem Motto „Gemeinsam Antisemitismus und Islamfeindlichkeit entgegenlenken“ identifizieren können und das Zeichen mit ihrer Teilnahme unterstreichen wollen.

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Startpunkt der Tour ist um 15.30 Uhr am Holocaust-Mahnmal (Ecke Cora-Berliner-Straße/ Behrenstraße). Die Tour führt vorbei an der Synagoge am Fraenkelufer sowie der Mevlana-Moschee und endet um 17.00 Uhr am Bebelplatz (Unter den Linden), dem Ort der Bücherverbrennung 1933.  Auf der Abschlusskundgebung am Bebelplatz werden u.a. die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Annette Widmann-Mauz, der Stellvertretende Regierende Bürgermeister Berlins, Dr. Klaus Lederer, der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Dr. Gideon Joffe, und der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, sprechen. Der Begegnungschor, in dem Geflüchtete gemeinsam mit Berliner*innen singen, bietet ein musikalisches Programm. Für Hungrige stehen Stände mit koscherem und halal Imbissen bereit.

Anlass für die Aktion sind die ca. 1500 antisemitischen und ca. 1000 antimuslimischen Straftaten, die im vergangenen Jahr in Deutschland verübt wurden. Hinzu kommen Fälle von Mobbing und Ausgrenzung an Schulen, Skandale wie die Echoverleihung an Kollegah und Farid Bang trotz ihrer antisemitischen Texte und tagtägliche Beschimpfungen und Schikanen, die unter dem Radar laufen.

Die Tandemtour organisieren wir als Leadership Berlin in Kooperation mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA), dem Zentrum für Antisemitismusforschung, dem Jüdischen Museum Berlin, dem Violence Prevention Network, der Langen Nacht der Religionen und dem Museum für Islamische Kunst.

Unterstützt wird der Aufruf zur Teilnahme von einem breiten Bündnis, dem u.a. der Zentralrat der Juden und der Zentralrat der Muslime, aber auch zivilgesellschaftliche Organisationen wie der Paritätische Wohlfahrtsverband, die Initiative „Gesicht zeigen!“ und viele mehr angehören.


Infos zur Tandemtour: 
http://meet2respect.de/tandem

Anmeldung (wenn möglich): https://www.facebook.com/events/1021207881370042/