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Führung

„Spielräume der Macht“ im Roten Rathaus

Eingetragen am 28.06.2016

28. Juni 2016 | By |

Wer, wenn nicht das Rote Rathaus könnte ein passender Gastgeber für unseren Programmtag zum Thema „Macht“ sein?

Der Regierende Bürgermeister war zwar außer Haus, doch in unseren Programmtagen werden ohnehin alle im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien verschiedentlich in Gespräche einbezogen. Deshalb ging dieses Mal ein weiteres Regierungsmitglied, Justizsenator Thomas Heilmann, ins Gespräch mit den 36 teilnehmenden Führungskräften unseres Leadership-Programms. Wie es sich aus seiner Doppelrolle als Senator und erfolgreichem Unternehmer ergibt, sprach er nicht nur über Machtfaktoren in Partei und Regierung, sondern auch über seine Perspektive auf unterschiedliche Abläufe und Strukturen in öffentlicher Verwaltung und privaten Unternehmen. Beim Führungsstil neigen seiner Meinung nach viele Chefinnen und Chefs entweder zu Über- oder Untersteuerung.

Auch unsere Teilnehmenden machten sich Gedanken darüber, was gute Führung auszeichnet und welche Eigenschaften und Aspekte Faktoren für beruflichen und persönlichen Erfolg sind. Ob Glück, ein gutes Netzwerk, starker innerer Antrieb, kommunikative Fähigkeiten oder Gestaltungswille und Durchsetzungsfähigkeit – die Teilnehmenden hatten Gelegenheit sich selbst hinsichtlich dieser Aspekte zu hinterfragen und mit erfolgreichen Führungspersönlichkeiten abzugleichen, die sie am Nachmittag in Kleingruppen besuchten.

Bei so unterschiedlichen Gesprächspartner*innen wie Melanie Bähr, der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin der IHK Berlin, Sabine Werth, der Gründerin der Berliner Tafel und der bundesweiten Tafelbewegung, dem Unternehmer Bernd Schachtsiek, der u.a. auch Vorsitzender des Völklinger Kreises, einem Netzwerk für schwule Führungskräfte, war, und Volker Hassemer, dem ehemaligem Senator und aktuellen Vorsitzenden des Vorstands der Stiftung Zukunft Berlin, war es klar, dass individuelle Wege zum Erfolg führen. Dennoch vereinigen alle eine Vielzahl der gesammelten Erfolgsfaktoren auf sich – sonst stünden sie wohl nicht an den Positionen, die sie heute innehaben, und könnten nicht auf so viele Erfolge zurückblicken.