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Leadership Talk Archive - Leadership Berlin

Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen

Eingetragen am 26.09.2022

26. September 2022 | By |

Wo liegen die Ursachen? Wie kann daran etwas geändert werden? Darüber sprachen wir zu unserem Leadership-Talk am 23. August mit Holger Friedrich, ostdeutscher Multiunternehmer und u.a. Inhaber der Berliner Zeitung. Das Thema ist zu komplex, um dem Anspruch gerecht werden zu können, bei einem solchen Termin gemeinsame Antworten zu finden.

Es war allerdings ein äußerst spannender Austausch mit teilnehmenden Führungskräften aus Ost- und Westdeutschland und der Erkenntnis, dass eine kritische Sichtweise auf die Eingliederung der Gebiete und Bevölkerung der DDR in die BRD aus westdeutscher Perspektive eher als “Wiedervereinigung” als Erfolg gewertet wird wohingegen sie aus Sicht vieler Ostdeutscher mitunter auch mit Enttäuschungen, Verletzungen verbunden und von manchen gar als “Kolonialisierung” empfunden wird.

Ähnlich sieht es im Hinblick auf die Wahrnehmung und ein Problemempfinden der auch heute noch starken Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen aus. Dass dies ein Thema (zumindst für viele Ostdeutsche) ist, dazu hatten wir im Vorfeld bereits einige Infos zusammengetragen, die wir im folgenden ebenfalls beifügen.

Im Rückblick auf den Termin am 23. August kann man sicherlich feststellen, dass die Frage im Raum stand, was man aus der Vergangenheit lernen kann oder lernen sollte, damit unsere Gesellschaft für die Zukunft besser gemeinsam aufgestellt ist. Sicherlich ein Thema, über das sich weiterhin zu sprechen lohnt!


Hier einige Zahlen und Links zur Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen:

Auch über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind Menschen, die ihre Kindheit und Jugend weitgehend auf dem Gebiet Ostdeutschlands verbracht haben, in Führungspositionen sehr stark unterrepräsentiert – so das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichen Studie im Auftrag des mdr. Basierend auf dieser Studie müssten fünfmal so viele Ostdeutsche in Führungspositionen sein, um dem Anteil an der Gesamtbevölkerung zu entsprechen. Nach einem im Jahr 2020 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Artikel müssten es sogar bis zu zehnmal so viele Ostdeutsche sein.

Wenn auch auf den ersten Blick nicht sichtbar, so ist die Unterrepräsentanz in Bezug auf den Bevölkerungsanteil von Ostdeutschen gegenüber Westdeutschen damit zwei- bis fünfmal so hoch wie die Unterrepräsentanz von Frauen gegenüber Männern. Was dabei besonders zu denken gibt, ist der Umstand, dass sich die Unterrepräsentanz nicht in den letzten Jahren „ausgewachsen“ hat, sondern in manchen Bereichen sogar noch gestiegen ist. Darüber hinaus hat die extreme Unterrepräsentanz von Ostdeutschen bisher kaum den Weg ins öffentliche Bewusstsein gefunden und wird von vielen (insbesondere Westdeutschen) nicht als Problem wahrgenommen.

Dabei schlägt sich die Unterrepräsentanz in Führungspositionen und an gesellschaftlicher Teilhabe auch anderweitig nieder. Die große Mehrheit der Westdeutschen hat den Eindruck, dass es vertane Zeit sei, sich noch weiter mit Unterschieden der Lebensverhältnisse und Einstellungen in Ost und West zu beschäftigen. Aus ostdeutscher Perspektive sieht das ganz anders aus, siehe unten aufgeführte Umfragen.

15.06.2022 Deutschland,Berlin,A-Studio,Holger Friedrich,-DIGITAL PHOTO.50MB. Copyright:Jens Rötzsch

Auch wenn es viele nicht wahrhaben  wollen bzw.  glauben, dass sich das Thema Ost-West auswächst bzw. mit der nächsten Generation erledigt hat – aus Sicht eines großen Teils der Ostdeutschen (auch derjenigen, die erst nach der Wende geboren wurden) sieht das ganz anders aus. Hier einige Zahlen:


Umfragen mit dem Fokus Ost-West:

In einer Umfrage des mdr aus dem Jahr 2021 vertraten 76%  der befragten Ostdeutschen die Ansicht, dass es heute noch eine Rolle spielt, ob man Ost- oder Westdeutscher ist, nur für 23% spielt es keine Rolle mehr. Bemerkenswert dabei ist, dass unter den nach der Wende geborenen Ostdeutschen der Anteil derer, die finden, dass die Herkunft heute noch einen Einfluss hat, mit 82% sogar noch höher ausfällt. Mit 89% vertritt auch eine deutliche Mehrheit der befragten Ostdeutschen die Meinung, dass es 31 Jahre nach der Deutschen Einheit noch Vorurteile gegenüber Ostdeutschen gibt.

In einer Umfrage des ARD-Deutschlandtrends aus dem Jahr 2020 zur Identität in West- und Ostdeutschland gaben 41% der Ostdeutschen an, sich in erster Linie als Ostdeutsche zu fühlen, nur 55% fühlten sich eher als Deutsche. In Westdeutschland hingegen fühlten sich nur noch 16% als Westdeutsche und 78% eher als Deutsche.

In einer Umfrage von Infratest Dimap aus dem Jahr 2020 gaben 42% der befragten Ostdeutschen an, dass sie sich als Bürger zweiter Klasse fühlen. 71% der Befragten vertraten die Auffassung, dass die DDR-Wirtschaft vor allem zum Vorteil westdeutscher Unternehmen abgewickelt wurde. 18% der befragten Ostdeutschen fanden, dass die DDR-Gesellschaft in vielen Bereichen Vorteile hatte und 70%, dass die DDR-Gesellschaft in einigen wenigen Bereichen Vorteile hatte. Nur 10% der Ostdeutschen wünschen sich allerdings die DDR zurück.

In einer Umfrage aus dem Jahr 2019 von Allensbach gaben nur 42% der Befragten Ostdeutschen an, dass die in Deutschland gelebte Demokratie die beste Staatsform sei. In Westdeutschland waren hingegen 77% dieser Meinung. In einer 2022 ebenfalls von Allensbach durchgeführten Befragung äußerten 45% der Befragten in Ostdeutschland die Meinung, in einer Scheindemokratie zu leben – in Westdeutschland lag der Anteil bei 28%.


Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in der Politik:
In den ostdeutschen Landesregierungen lagen die Anteile Ostdeutscher in den Jahren 1991, 2004 und 2016 bei mindestens 70 Prozent, aktuell liegen sie bei nur noch 60 Prozent, so ein Ergebnis der kürzlich veröffentlichten mdr-Studie. Selbst die Spitzenpositionen der beiden Parteien AfD und Die Linke , die vor allem in Ostdeutschland ihre höchsten Ergebnisse erzielen, sind häufiger von Westdeutschen besetzt. So äußerte sich Hans Modrow Anfang 2022, dass er die Linkspartei in westdeutscher Hand sehe. Dass der einzige von der Linkspartei gestellte Ministerpräsident, Bodo Ramelow, gebürtiger Westdeutscher ist, kann als Beispiel herangezogen werden. Auch sein Thüringer Gegenspieler von der AfD, Björn Höcke, kommt genauso wie Alexander Gauland, Alexander Kalbitz oder der AfD-Chef von Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, aus dem Westen.

Auch bei den anderen Parteien sind Westdeutsche häufiger vertreten, wenn es z.B. um die Kandidatur in ostdeutschen Wahlkreisen für den Bundestag geht. In Brandenburg waren dies z.B. Olaf Scholz und Annalena Baerbock ebenso wie zwei der vier Direktkandidaten der Brandenburger CDU.

So ist es auch kein Wunder, dass nur 5 der 54 Spitzenämter (Minister*innen und Staatssekretär*innen) in der Bundesregierung von Ostdeutschen besetzt sind, wie Dr. Denis Huschka Anfang 2022 in der Berliner Zeitung ausführte. Auch bei den Spitzenbeamten sieht es nicht anders aus. Von den 111 Abteilungsleiterposten in Bundesministerien sind aktuell gerade einmal vier von Ostdeutschen besetzt, wie die Tagesschau berichtete. Das entspricht einem Anteil von 3,6%. In der vorherigen Regierung, die von  einer ostdeutschen Bundeskanzlerin geführt wurde, lag der Anteil sogar nur bei 3%, wie aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung hervorgeht.

In der Wirtschaft ist die Unterrepräsentanz noch ausgeprägter:
Der Anteil Ostdeutscher in DAX-Vorständen fiel im Jahr 2021  auf 0,8%  – nur noch zwei von 246 DAX-Vorständen kommen aus Ostdeutschland. Im Jahr 2016 gab es noch 3 DAX-Vorstände mit ostdeutscher Herkunft. Dem gegenüber steht ein Bevölkerungsanteil von 17%. Während die Unterrepräsentanz von Frauen inzwischen als Thema wahrgenommen wird und etwas dagegen unternommen wird – unter den 246 DAX-Vorständen waren 42% der Neuberufungen im vergangenen Jahr weiblich und der Frauenanteil ist damit auf 19% gestiegen – läuft die Problematik der Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen weiterhin bei vielen unter dem Radar. Dabei sind die Ursachen ähnlich wie bei der Unterrepräsentation von Frauen – von männlich bzw. westdeutsch geprägten Netzwerken über einen Mangel an Vorbildern bis hin zu unbewussten Aspekten (unconscious bias).

Auch in der Wirtschaft ist keine Besserung in Sicht. So sank der Anteil Ostdeutscher in der Leitung der 100 größten ostdeutschen Unternehmen von 52 Prozent (2004) und 45 Prozent (2016) auf 27 (2021) Prozent. Auf der Stellvertreter*innenposition liegt er bei 20 Prozent, wie die Studie „Der Lange Weg nach oben“ zeigt.

Unterrepräsentanz von Ostdeutschen in Führungspositionen in Medien:
Auf den Spitzenpositionen der großen privaten Medienkonzerne  (Geschäftsführung und Vorstandsvorsitz) gibt es aktuell keine Ostdeutschen. Auf den Posten der Chefredakteur*innen der auflagenstärksten 28 Zeitungen und 29 Zeitschriften gibt es aktuell lediglich zwei Ostdeutsche (Focus und Neues Deutschland).

Auch in den Chefredaktionen der 13 großen Regionalzeitungen Ostdeutschlands haben 32 Jahre nach der Wiedervereinigung weitgehend Westdeutsche das Sagen. Hatten 2016 noch 62 % der Redaktionsleiter*innen eine ostdeutsche Herkunft, so sank dieser Anteil 2022 auf 43%. Unter den Verlagsleiter*innen und Geschäftsführer*innen lag der Anteil von Personen mit ostdeutscher Herkunft bei 20%.



Leadership Talk mit Simon Batt-Nauerz, AeroGround Berlin

Eingetragen am 22.12.2021

22. Dezember 2021 | By |

Zu unserem Leadership Talk im Januar treffen wir Simon Batt-Nauerz, Geschäftsführer bei AeroGround Berlin GmbH.

Thema: Blick hinter die Kulissen am BER

Zeit: Mittwoch, der 05. Januar 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Der Termin findet aufgrund der Corona Pandemie digital via Zoom statt, die Zugangsdaten werden mit der Zusage verschickt

Zu unserem Leadership Talk im Januar treffen wir Simon Batt-Nauerz, Geschäftsführer bei AeroGround Berlin GmbH

Zum Thema des Leadership-Talks:

Der Berliner BER war die letzten Jahre vor allem mit schlechten Schlagzeilen in den Medien. Wie kann es Simon Batt-Nauerz und Aeroground Berlin gelingen, entgegen dieses Rufs ein attraktives Arbeitgeberbild zu zeichnen? Wie kann die Motivation von Mitarbeitenden im unteren Lohnsegment aufrecht erhalten werden und wie können Menschen mit geringer Qualifikation dabei unterstützt werden, den Übergang in die Arbeitswelt erfolgreich zu meistern? Leadership Berlin lädt ein, gemeinsam mit Simon Batt-Nauerz am Beispiel des größten Bodenabfertigers Berlins über Personalführung von Beschäftigten im unteren Lohn- und Bildungs-Niveau und den Umgang mit Krankenstand und Minderleistung zu diskutieren.

Zu Aeroground Berlin und dem Gesprächspartner Simon Batt-Nauerz:

Aeroground Berlin GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der „Aerogrund Flughafen München“, die wiederum zu hundert Prozent im Besitz der Flughafen München GmbH ist – also der Betreibergesellschaft des Münchner Flughafens. Die Mehrheit hält dort der Freistaat Bayern, Teile gehören aber auch der Landeshauptstadt München und der Bundesrepublik Deutschland. Der Bodendienstleister ist mit knapp 600 Mitarbeitenden Marktführer am BER. Er kümmert sich unter anderem um die Flugzeug- und Gepäckabfertigung, den Passagier-Check-In, Sonderbetreuung an den Flughäfen und das Ticketing. Die Mitarbeitenden sind also für den reibungslosen Ablauf der Flugzeugabfertigung zuständig und tragen dafür Sorge, dass Passagiere ihre Koffer pünktlich entgegen nehmen können, Flugzeuge mit Frischwasser versorgt sind oder Passagiere und Crews zu ihrem Flug transportiert werden. Das Unternehmen soll allein für die Lufthansa-Gruppe 20.000 bis 30.000 Flüge jährlich abfertigen. Dazu gehören neben klassischen Lufthansa-Flügen auch die Flüge der Töchter Eurowings, Swiss, Austrian Airlines und Brussels.

Simon Batt-Nauerz ist seit 2018 Geschäftsführer der AeroGround Berlin GmbH. Zuvor war der 37-jährige für die ALBA Group tätig, zuletzt als Geschäftsführer und Regionalleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.

Simon Batt-Nauerz leitet ehrenamtlich den Mobilitätsausschuss des VBKI mit dem Kernthema: „New Mobility – Die mobile Zukunft unserer Stadt“.

Weitere Infos: www.munich-airport.de/aeroground

Rahmenbedingungen:

Wir freuen uns über eine vielseitig zusammengesetzte Gruppe und einen für alle Beteiligten erkenntnisreichen Austausch. Das Treffen findet wie alle unsere Leadership-Talks unter Chatham House Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis.

Aufgrund der Corona-Situation findet der Termin nicht als Präsenzveranstaltung, sondern digital via Zoom statt. Mitglieder haben bei der Besetzung der Plätze Vorrang. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am Leadership Talk ist kostenfrei.

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Sollte es zu Problemen bei der Anmeldung über das Formular kommen, kann das an Ihren Sicherheitseinstellungen liegen. Bitte senden Sie in diesem Fall einen Screenshot der Eintragung an tabea.perger@leadership-berlin.de

Leadership Talk mit Antje von Broock, BUND Geschäftsführerin

Eingetragen am 12.10.2021

12. Oktober 2021 | By |

Zu unserem Leadership Talk im November treffen wir Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin Politik und Kommunikation beim BUND.

Thema: Wie stark darf und sollte sich ein Umweltverband wie der BUND sozialpolitisch positionieren?

Zeit: Dienstag, der 23. November 2021, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: GEÄNDERT -Termin findet digital via Zoom statt

Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin Politik und Kommunikation (Foto: Simone Neumann)

Zum Thema des Leadership-Talks:
Die zwei großen Krisen – Erderhitzung und Artenschwund – zu stoppen, erfordert enorme gesellschaftliche Anstrengungen. Das wird nur gelingen, wenn die Transformation als ein Gemeinschaftsprojekt begriffen und gestaltet wird; wenn Umwelt- und Naturschutz nicht mehr als Gegenpol zu Sozialpolitik verstanden werden.  Was bedeutet das für die Positionierungen eines Umweltverbandes wie dem BUND? Muss er sich auch sozialpolitisch positionieren, um breitere Unterstützung für seine Kernanliegen zu gewinnen? Wie konkret darf er hier werden, ohne die Unterstützung der Mitglieder zu verlieren? Die Herausforderung unserer Zeit erfordert ein Umdenken. Das stellt für einen Traditionsverband wie den BUND eine große Herausforderung dar.

Zum Gastgeber und der Gesprächspartnerin:
Der BUND wurde 1975 im fränkischen Städtchen Marktheidenfeld gegründet. Seine Wurzeln liegen im klassischen Naturschutz und dem kämpferischen Umweltschutz der Bürgerinitiativen. Mit einem Jahresumsatz von 35 Millionen Euro, 467.000 Mitgliedern und 180.000 Spendern, 30.000 Ehrenamtlichen und knapp 120 Hauptamtlichen ist der BUND einer der größten Umweltverbände Deutschlands.

Antje von Broock, Jahrgang 1976, studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Linguistik in Göttingen, Potsdam, Berlin und Rennes/Frankreich. Seit 2003 ist sie beruflich für den Umweltschutz im Einsatz; ab Dezember 2006 für den BUND. Seit 2012 leitet sie das Team Klima & Energie. Seit 2015 war sie stellvertretende Geschäftsführerin, seit Dezember 2019 ist sie Geschäftsführerin für den Bereich Politik und Kommunikation. 

Weitere Infos: www.bund.net

Rahmenbedingungen:
Wir freuen uns über eine vielseitig zusammengesetzte Gruppe und einen für alle Beteiligten erkenntnisreichen Austausch. Das Treffen findet wie alle unsere Leadership-Talks unter Chatham House Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis.

Aufgrund der Corona-Situation findet der Termin nicht als Präsenzveranstaltung, sondern digital via Zoom statt. Mitglieder haben bei der Besetzung der Plätze Vorrang. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am Leadership Talk ist kostenfrei.

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Leadership Talk mit David Kreuziger, Johanniter-Unfall-Hilfe

Eingetragen am 22.03.1922

22. März 1922 | By |

Nach langer Pause laden wir endlich wieder zu einem Leadership Talk in Präsenz ein und freuen uns darauf, bei der Johanniter-Unfall-Hilfe zu Gast sein zu dürfen.

David Kreuziger, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe

Thema: Changemanagement: zwischen Tradition und Modernisierung

Zeit: Montag, der 04. April 2022, 18.30 – 20.00 Uhr

Ort: Berner Str. 2-3, 12205 Berlin

Ab 20 Uhr findet der offene Leadership Stammtisch, ebenfalls in den Räumlichkeiten der Johanniter-Unfall-Hilfe statt.

Zum Thema des Leadership Talks:

Vielfalt und Stabilität des Verbandes stehen für einige diametral gegenüber, für andere gibt es keine Stabilität ohne gelebte Vielfalt. Dies gilt insbesondere für einen großen Verband wie der die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., der durch eine lange Ordensgeschichte geprägt ist. Die Aushandlung von Haltung, Traditionen und Arbeitskultur im Spannungsfeld der Offenheit/Öffnung für weitgehend alle Interessierten ist ein sensibles Thema. Was ist der richtige Weg zwischen der gewollt starken Position von bestehendem Ehren- und Hauptamt und der steten Entwicklung der Gesellschaft in der Vereinsstruktur? Wieviel tradierte Verbands-/Arbeitskultur ist hilfreich und ab wann wird sie zur Last? Wie kann ein achtsamer, kontinuierlicher und dadurch langsamer Prozess des Wandels im Verband laufen? Wieviel Haltung kann sich unser Verband wirtschaftlich leisten und für wie viele/welche Kompromisse sind wir/ist jeder Einzelne bereit?

Wir freuen uns auf das interaktive Format mit David Kreuziger, Mitglied des Landesvorstandes und seinen Kollegen Paul Nierste, Project Lead Diversity & Inclusion und Robert Rostoski, Bildungsreferent.

Rahmenbedingungen:

Wir freuen uns über eine vielseitig zusammengesetzte Gruppe und einen für alle Beteiligten erkenntnisreichen Austausch. Das Treffen findet wie alle unsere Leadership-Talks unter Chatham House Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis.

Mitglieder haben bei der Besetzung der Plätze Vorrang. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am Leadership Talk ist kostenfrei.

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