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Termine Archive - Leadership Berlin

Leadership Talk mit Antje von Broock, BUND Geschäftsführerin

Eingetragen am 12.10.2021

12. Oktober 2021 | By |

Zu unserem Leadership Talk im November treffen wir Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin Politik und Kommunikation beim BUND.

Thema: Wie stark darf und sollte sich ein Umweltverband wie der BUND sozialpolitisch positionieren?

Zeit: Dienstag, der 23. November 2021, 18.30 – 20.00 Uhr
anschließend von 20.15 – 22 Uhr: offener Leadership Stammtisch in einem nahegelegenen Restaurant/Lokal

Ort: Bundesgeschäftsstelle des BUND, Kaiserin-Augusta-Allee 5, 10553 Berlin

Antje von Broock, Bundesgeschäftsführerin Politik und Kommunikation (Foto: Simone Neumann)

Zum Thema des Leadership-Talks:
Die zwei großen Krisen – Erderhitzung und Artenschwund – zu stoppen, erfordert enorme gesellschaftliche Anstrengungen. Das wird nur gelingen, wenn die Transformation als ein Gemeinschaftsprojekt begriffen und gestaltet wird; wenn Umwelt- und Naturschutz nicht mehr als Gegenpol zu Sozialpolitik verstanden werden.  Was bedeutet das für die Positionierungen eines Umweltverbandes wie dem BUND? Muss er sich auch sozialpolitisch positionieren, um breitere Unterstützung für seine Kernanliegen zu gewinnen? Wie konkret darf er hier werden, ohne die Unterstützung der Mitglieder zu verlieren? Die Herausforderung unserer Zeit erfordert ein Umdenken. Das stellt für einen Traditionsverband wie den BUND eine große Herausforderung dar.

Zum Gastgeber und der Gesprächspartnerin:
Der BUND wurde 1975 im fränkischen Städtchen Marktheidenfeld gegründet. Seine Wurzeln liegen im klassischen Naturschutz und dem kämpferischen Umweltschutz der Bürgerinitiativen. Mit einem Jahresumsatz von 35 Millionen Euro, 467.000 Mitgliedern und 180.000 Spendern, 30.000 Ehrenamtlichen und knapp 120 Hauptamtlichen ist der BUND einer der größten Umweltverbände Deutschlands.

Antje von Broock, Jahrgang 1976, studierte Politikwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Linguistik in Göttingen, Potsdam, Berlin und Rennes/Frankreich. Seit 2003 ist sie beruflich für den Umweltschutz im Einsatz; ab Dezember 2006 für den BUND. Seit 2012 leitet sie das Team Klima & Energie. Seit 2015 war sie stellvertretende Geschäftsführerin, seit Dezember 2019 ist sie Geschäftsführerin für den Bereich Politik und Kommunikation. 

Weitere Infos: www.bund.net

Rahmenbedingungen:
Wir freuen uns über eine vielseitig zusammengesetzte Gruppe und einen für alle Beteiligten erkenntnisreichen Austausch. Das Treffen findet wie alle unsere Leadership-Talks unter Chatham House Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis.

Aufgrund der Corona-Situation ist die Zahl der Plätze auf 20 begrenzt und Mitglieder haben bei der Besetzung der Plätze Vorrang. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen eines Mitgliedsantrags tun. Die Teilnahme am Leadership Talk ist kostenfrei. Über die 3G-Regel hinaus setzen wir bei allen Teilnehmenden (auch den Geimpften) einen tagesaktuellen Selbsttest voraus. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Teilnehmende testen sich vorab selbst und bekunden bei Ankunft mit Unterschrift, dass sie einen solchen Test mit negativem Ergebnis gemacht haben oder

b) wir halten Schnelltests vor Ort bereit und bieten die Möglichkeit, bei uns einen Selbsttest zu machen

Außerhalb des Sitzplatzes besteht im Innenbereich Maskenpflicht.

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Neues Programmformat im November 2021: Seniors4Juniors

Eingetragen am 28.07.2021

28. Juli 2021 | By |

Erfahrungswissen spielt auch beim Thema Führung eine große Rolle. Ob es um positive und negative Vorbilder geht, den Umgang mit Zielkonflikten, die Gestaltung von Veränderungsprozessen oder auch die Motivation von Mitarbeitenden und den Umgang mit Minderleistungen – der Weg zur und als Führungskraft beinhaltet jede Menge Erfahrungen, aus denen Führungskräfte ihre Kompetenzen erweitern.

Mit unserem Format „Seniors4Juniors“ bringt Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. Nachwuchsführungskräfte mit maximal zweijähriger Führungserfahrung mit senioren ehemaligen Führungskräften zusammen, um im Austausch mit deren Erfahrungen eigene Kompetenzen aufzubauen und zu erweitern.

Klaus Baumeister, ehemals u.a. Hauptgeschäftsführer von rbb media und Justiziar von rbb und WDR und Tabea Perger, Geschäftsführerin und Moderatorin bei Leadership Berlin

In einem einwöchigem Leadership-Kompakt-Programm berichten die senioren Führungskräfte „aus dem Nähkästchen“ über ihren Karriere- und Führungsweg, welche Herausforderungen sich ihnen dabei gestellt haben und wie sie diese bewältigt haben. Dazu zählen Aspekte wie:

  • Wie motiviere ich Mitarbeitende?
  • Wie gehe ich mit Minder-Leistungen um?
    Was waren die Meilensteine in der Karriere, die sie vorangebracht haben?
  • Was waren die größten Krisen und was haben sie daraus gelernt?
  • Wie sind sie mit Zielkonflikten umgegangen?
  • Wodurch haben sich aus ihrer Sicht Mitarbeitende ausgezeichnet, die für eine (Be-)Förderung in Frage kamen?
  • Welche Learnings haben sie in Bezug auf die Führung von Mitarbeitenden aus ihrer Karriere gezogen und können sie den Teilnehmenden mitgeben?
  • Welche Learnings haben sie in Bezug auf den Umgang mit ihren jeweiligen Führungskräften aus ihrer Karriere gezogen und können sie den Teilnehmenden mitgeben?
  • Wie hat sich Führung über die Generationen hinweg verändert?
  • Wie würden die jeweiligen Senior-Führungskräfte ihren Führungsstil beschreiben? Was würden sie ggf. heute anders machen?
  • Wie verändert sich Führung durch die Einbeziehung unterschiedlicher Diversity-Kategorien?

Das Programm besteht aus offenen Gesprächen im Workshop-Charakter zwischen den Nachwuchs- und den senioren Führungskräften, aber auch aus Austauschformaten innerhalb der Gruppe der Nachwuchs-Führungskräfte.

Darüber hinaus werden Methoden für den Führungskräftealltag vermittelt und umgesetzt:

  • Kollegiale Beratung
  • Agile/New Work Methode wie Kanban
  • Kollegiale rollenbasierte Führung
  • Mikrowerkzeuge (Workhacks): z.B. die not-to-do Liste, Feedbackmarkt

Beide Gruppen sind heterogen zusammengesetzt mit Führungskräften aus dem privatwirtschaftlichen, öffentlichen und gemeinnützigen Bereich, und ermöglichen darüber einen breiten Erkenntnisgewinn und eine interdisziplinäre Vernetzung. Die in der Programmwoche aufgebauten Kompetenzen sollen durch Möglichkeiten des Mentorings durch die senioren Führungskräfte wie auch des Peer-Coaching der Nachwuchs-Führungskräfte untereinander erweitert werden.

Wir freuen uns u.a. über folgende seniore Gesprächspartner*innen:

  • Aletta Gräfin von Hardenberg, ehemalige Geschäftsführerin der von ihr gegründeten Charta der Vielfalt, die über 3.900 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt 14 Millionen Beschäftigten unterzeichnet haben
  • Andreas Scholz-Fleischmann, ehemals u.a. Personalvorstand der BSR und Vorstandsvorsitzender der Berliner Bäderbetriebe
  • Angelika Behm, ehemalige Leiterin des Diakoniehospizes Wannsee
  • Bernd Schachtsiek, der zahlreiche von ihm gegründeter oder übernommener Unternehmen in der Erwachsenenbildung, Unternehmenskommunikation, Druckgewerbe, Lebensmittel, Immobilien führte und u.a. Präsident des Europäischen Fernschulverbandes EADL und Vorsitzender des Völklinger Kreises war
  • Dietrich Neumann, ehemals Managing Director das Zentraleuropageschäft von Kearney und Leiter des Beratungsbereiches Energiewirtschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz
  • Klaus Baumeister, ehemals u.a. Hauptgeschäftsführer von rbb media und Justiziar von rbb und WDR
  • Sonja Müsler ehemalige Ausbildungsleiterin der Telefonseelsorge Berlin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung Telefonseelsorge
  • Winfriede Schreiber, ehemals u.a. Präsidentin des Verwaltungsgerichts Cottbus, Polizeipräsidentin für Ost-Brandenburg und Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes

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Leadership Talk mit Jörg Simon von den Berliner Wasserbetrieben

Eingetragen am 17.03.2021

17. März 2021 | By |

Zu unserem Leadership Talk im Februar sprachen wir mit Jörg Simon, der seit 1999 als Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe und seit 2002 als Mitglied der Geschäftsführung der Berlinwasser Holding GmbH ist, über seinen Leadership-Kontext.

Mit 160 Jahren Betriebserfahrung und über 4.000 Beschäftigten sichern die Berliner Wasserbetriebe die Trinkwasserversorgung für 3,8 Millionen Berlinerinnen und Berliner und reinigen das Abwasser. Die nötigen Führungsqualitäten in einem Unternehmen dieser Größe allein machen Jörg Simon bereits zu einem spannenden Gesprächspartner.

Seine Einblicke in die Kurswechsel, die in den letzten zwei Jahrzehnten durch die Teil-Privatisierung bzw. Rekommunalisierung spürbar waren, stellten für die Teilnehmenden jedoch einen besonderen Mehrwert dar. Besonders, da unter den Teilnehmenden auch Führungskräfte der GASAG und der Stromnetz Berlin waren, die aktuell vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Der Dipl.-Ing. und Dipl.-Wirtschaftsingenieur sprach offen über seine Einschätzung zur Daseinsvorsorge und den Vor- und Nachteilen, wenn sie in privatwirtschaftlicher oder öffentlicher Hand liegen und dass sich seine diesbezüglichen Sichtweisen durchaus über seine Zeit als Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe verändert haben.

Jörg Simon berichtete allerdings auch über seinen persönlichen Karriereweg und sein Führungsverständnis, dass sich einerseits in der Bereitschaft, zu führen und Herausforderungen anzugehen ausdrückt, andererseits in kommunikativen Fähigkeiten, die Beschäftigten und unterschiedliche Stakeholder auf einem gemeinsamen Weg mitzunehmen.

Wir danken Herrn Simon und allen Teilnehmenden für das inspirierende Gespräch.

Leadership Talk mit Ingo Malter von STADT UND LAND

Eingetragen am 04.02.2021

4. Februar 2021 | By |

Eines der Themen, das trotz der Brisanz um Corona nicht von der Bildfläche verschwunden ist, ist das Thema Wohnen bzw. Wohnraum in Berlin. Möglicherweise hat es durch die Pandemie sogar an Relevanz gewonnen; die Menschen halten sich mehr Zuhause auf, nehmen ihre (Wohn-)Räume intensiver wahr oder kommen durch finanzielle Einbußen in Zahlungsschwierigkeiten. Vielleicht stieß der Leadership Talk mit Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft Berlin auch deswegen auf großes Interesse und gestaltete sich – wie die Zusammensetzung der Teilnehmenden – sehr vielseitig.

Screenshot vom Digitalen Leadership Talk mit Ingo Malter (im Bild mittig, gelb umrandet)

Der erste Teil der digitalen Veranstaltung bestand aus einem Interview, das Bernhard Heider, Geschäftsführer von Leadership Berlin, mit Ingo Malter führte. Dabei ging es zunächst um Mitarbeiterführung, die Ingo Malter durch seine vielseitigen beruflichen Stationen u.a. in den Bauabteilungen der Bezirksämter von Kreuzberg und Reinickendorf wie auch in einem Tochter-Unternehmen von Goldman Sachs sowohl aus öffentlicher als auch aus privatwirtschaftlicher Perspektive beleuchten konnte. Seit nun 11 Jahren ist er Geschäftsführer der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft in Berlin, die als öffentliche Wohnungsbaugesellschaft mit mehr als 600 Beschäftigten gut 50.000 Wohnungen im eigenen Bestand, 10.000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten und mehr als 800 Gewerbeobjekte betreut.


Führung habe für ihn viel mit Vertrauen zu tun, so Malter. Es sei zudem wichtig, partnerschaftlich, und – wenn wirtschaftlich darstellbar – auch großzügig mit den Mitarbeitenden umzugehen, was sich neben Bezahlung und Freizeit besonders in Fortbildungen und Entwicklungsangeboten ausdrücken ließe. “Und wenn trotzdem jemand gehen will, sollte das mit guten Wünschen für die Zukunft möglich gemacht werden.” Denn durch gute Reputation komme wieder jemand Neues, die oder der die Lücke füllen könne. Und etwas Glück sei für uns alle ein Schlüssel, um erfolgreich zu sein und weiterzukommen.


Im zweiten Teil der Zoom-Konferenz stand die gesellschaftliche Rolle öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften im Fokus. Dazu wurde das Gespräch für Fragen aus dem Teilnehmerkreis geöffnet. Von der Deutschen Bank über die Investitionsbank Berlin, die AWO Hilfe für wohnungslose Frauen oder das Amtsgericht Schöneberg hin zum Initiator des Volksbegehrens „Deutsche Wohnen und Co. Enteignen“ waren durch die Teilnehmenden aus unserem Netzwerk Institutionen und Einrichtungen vertreten, die auf ganz unterschiedliche Weise das Thema Wohnen bearbeiten. Warum in Berlin in den letzten Jahren zu wenig gebaut wurde, ob öffentliche Wohnungsbaugesellschaften für eine soziale Durchmischung sorgen oder 100 % ihrer Wohnungen an WBS-Berechtigte vergeben sollten, welche Folgen „Mietendeckel und Enteignungen“ oder auch das „Bauen auf dem freien Markt“ für Mieter*innen, Eigentümer*innen und die Entwicklung der Stadt haben und einige Fragen mehr wurden in dem kurzweiligen Austausch mit Ingo Malter diskutiert.


Trotz der vielschichtigen Zugänge wurde deutlich, dass die Stadt nur im Zusammenwirken verschiedener Kräfte den Spagat zwischen der Gewährleistung bezahlbaren Wohnraums und gleichzeitigem Wohnraumzuwachs entsprechend dem Bevölkerungszuwachs stemmen kann. Und der Eindruck lag in der Luft, dass der Diskurs um den richtigen Weg im Hinblick auf Mietenentwicklung, soziale Durchmischung und Neubau noch über Jahrzehnte ein Thema für Berlin sein wird, über das es sehr unterschiedliche Betrachtungsweisen gibt, und dass das Pendel zwischen staatlicher Regulierung und marktwirtschaftlichen Mechanismen auch zukünftig immer wieder einmal stärker in die eine oder andere Richtung ausschlagen wird.


Wir danken Ingo Malter und allen Teilnehmenden für das Interesse und die Offenheit des Austauschs. Wir werden dieses Thema auch zukünftig in unseren Programmformaten aufgreifen.

Austausch von Locationbetreibern “1.000plus”

Eingetragen am 29.04.2020

29. April 2020 | By |

Sie machen Anziehungskraft und Einzigartigkeit von Berlin aus, gleichzeitig sind sie wie kaum ein anderer Bereich von der wirtschaftlichen Seite der Corona-Krise betroffen – Betreiber*innen von Veranstaltungsorten, an denen normalerweise über 1.000 Menschen am Tag zusammenkommen. Einige müssen um ihre weitere wirtschaftliche Existenz kämpfen. Und es droht, dass Berlin so manches verloren geht, was für Touristen, Zugezogene, aber auch Ur-Berliner*innen gerade den besonderen Reiz unserer Stadt ausmacht.

Um dem entgegenzuwirken, organisierten wir am 18. Juni in der Messe Berlin einen branchen- und sektorübergreifenden Austausch, bei dem in unterschiedlichen Gruppengrößen und Formaten über die aktuellen Herausforderungen, Strategien und Best-Practice-Beispiele, Fördermöglichkeiten, Kredite, Vereinbarungen mit Vermietern, Umgang mit Zahlungsausfällen und Stornierungen, Vereinbarungen mit Gas-, Wassser- und Stromanbietern, Aufrechterhaltung von Kundenbeziehungen, sektor- und branchenübergreifender Lobbyarbeit und vieles mehr gesprochen wurde.

Betreiber*innen von Veranstaltungsorte müssen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen


Eingeladen dazu haben wir u.a. Betreiber*innen von
– Messe- und Austellungshallen wie der Messe Berlin oder der Station Berlin,
– Konzerthallen wie der Columbiahalle oder der Arena Treptow,
– Clubs wie dem Berghain oder des Sage Club,
– religiöse Orte wie der Gedächtniskirche oder der Dar-as-Salam-Moschee,
– Open-Air-Veranstaltungsorte wie der Alten Försterei oder der Waldbühne,
– Konzert- und Opernhäuser klassischer Musik wie dem Konzerthaus Berlin oder der Deutschen Oper,
– Freizeitveranstaltungsorten wie dem FEZ oder dem Wellenwerk Berlin und
– sonstigen Event-Locations wie dem Kraftwerk oder der Urania
von denen ein großer Teil das Angebot zum Austausch gerne annahm.

Das erste Treffen am 18. Juni in der Messe Berlin beinhaltete neben dem Austausch untereinander auch Kleingruppengespräche mit den 36 Teilnehmenden unseres Leadership Jahresprogramms und einem Einblick durch Emanuel Höger, Pressesprecher der Messe Berlin, Gastgeber des ersten Treffens war, dem noch weitere ab August folgen werden.

Bei all der Unterschiedlichkeit der Rahmenbedingungen, Gesellschafterstruktur und finanziellen Lage zeigten sich doch viele Parallelen und so bot der Austausch interessante Einblicke, welche Strategien die Führungskräfte in ihren jeweiligen Bereichen verfolgten.

Das nächste Treffen wird im August in der Station Berlin stattfinden. Anmeldungen von Betreiber*innen von Veranstaltungsorten, an denen normalerweise über 1.000 Personen zusammenkommen, sind noch möglich.

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*Rahmenbedingungen:
Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis.
Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmendenzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen.

Ordentliche Mitgliederversammlung

Eingetragen am 12.02.2019

12. Februar 2019 | By |

Einmal jährlich sind alle Mitglieder des Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V. zur ordentlichen Mitgliederversammlung geladen.

Zeit: Dienstag, der 28. Januar 2020, 18.30 – 21.00 Uhr
Ort: Stromnetz Berlin, Wilhelm-von-Siemens-Straße 2-10, 12277 Berlin-Marienfelde

Vor der Mitgliederversammlung besteht darüber hinaus die Möglichkeit, an einem Notfallhilfe-Lebensretter*innen-Kurs für Führungskräfte teilzunehmen:

In Deutschland erleiden jährlich ca. 280.000 Personen einen Herzinfarkt. Erfreulich ist, dass durch immer besser werdende Medizin und schnelle Hilfe 140.000 Patient*innen vor dem Tod bewahrt werden können. Für 140.000 kommt allerdings die medizinische Hilfe zu spät. 90.000 Menschen erreichen leider nicht mehr lebend das Krankenhaus. Dabei ist das Wissen, welches für die schnelle Hilfe im Notfall wichtig ist, sehr einfach. Aus diesem Anlass haben wir einen Notfallhilfe-Lebensretter*innen-Kurs für Führungskräfte von 16.00 – 18.00 Uhr organisiert. Der Kurs wird dankenswerterweise von der BKK/ VBU gesponsert und findet in den Räumlichkeiten der Stromnetz Berlin GmbH statt. An dem Kurs können auch Führungskräfte teilnehmen, die nicht unserem Leadership-Netzwerk angehören. Die Anmeldung erfolgt für Nicht-Mitglieder über diesen Link.

Wir freuen uns über eine Rückmeldung zur Teilnahme an Mitgliederversammlung und vorherigem Notfallhilfe-Lebensretter*innen-Kurs:

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Berliner Verkehrsnetze – Agieren vs. Reagieren

Eingetragen am 29.05.2018

29. Mai 2018 | By |

Agieren versus Reagieren — welche Einflussfaktoren und Gestaltungsmöglichkeiten sieht Verkehrs-Staatssekretär Jens-Holger Kirchner für die Anpassung und Gestaltung der Verkehrsnetze von Berlin?

Foto: Sebastian Rittau [CC-BY 4.0]

Zeit:                 Montag, den 04.06.2018, 18:30 Uhr – 21:00 Uhr
Ort:                  Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
                         Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin
                         Raum 306 (Rittersaal)
Gastgeber:      Jens-Holger Kirchner, Staatssekretär für Verkehr    

Anmeldung:     hier

„Berlin wird auf Sicht gefahren“, so mitunter ein gern geäußerter Vorwurf an die Berliner Politik und Verwaltung angesichts der personellen und finanziellen Ressourcen und dem mitunter nicht ganz so ausgeprägten Mut, gegen alle Widerstände Veränderungen zu gestalten.

Zumindest letzteres kann man Jens-Holger Kirchner, seit 2016 Staatssekretär für Verkehr nicht nachsagen. In seinem Amt als Baustadtrat in Pankow erwarb er sich den Ruf, hemdärmelig und unkonventionell Dinge anzupacken: sei es in Form einer öffentlichen Ekelrestaurant-Liste, dem Ferienwohnungsverbot für Prenzlauer Berg oder, indem er z.B. auch einmal medienwirksam einen maroden Bürgersteig absperrte, um die zuständige Senatsverwaltung zum Handeln zu bewegen. Nun bekleidet er selbst in der für Verkehr zuständigen Senatsverwaltung eine führende Position.

Wie hat sich seine Sicht auf die Arbeit einer Senatsverwaltung verändert? Wie stellen sich aus seiner Sicht die Gestaltungsmöglichkeiten und die Verantwortung zur Gestaltung der Verkehrsnetze der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz dar? Welche Einflussfaktoren fließen im Hinblick auf die Gestaltung der Infrastruktur für Fußgänger, Radfahrer, ÖPNV, Auto, Lieferverkehr und Flugverkehr mit ein? An welchen Stellen müssen Politik und Verwaltung auf bereits stattgefundene Entwicklungen „reagieren“ und „reparieren“ und in wieweit gelingt es, auch zu „agieren“ und tragfähige Entscheidungen mit Langfrist-Perspektive voranzubringen? Und welche sind das und wie laufen diesbezügliche Entscheidungsprozesse?

Das Treffen findet wie immer unter den Rahmenbedingungen der Chatham-House-Vertraulichkeitsregel statt und alle Beteiligten geben mit ihrer Teilnahme eine Fotoerlaubnis. Wir bitten um Verständnis, dass wir die Teilnehmerzahl zugunsten des Austauschformates begrenzen und unsere Mitglieder Vorrang bei der Belegung der Plätze haben. Nicht-Mitgliedern ermöglichen wir die Teilnahme vereinzelt. Wer noch kein Mitglied ist und dies ändern möchte, kann dies mit dem Ausfüllen dieses Mitgliedsformulars tun. Die Teilnahme am First Monday ist kostenfrei und Anmeldungen sind über das folgende Formular möglich.

meet2respect-Tandemtour am 25. Mai

Eingetragen am 10.04.2017

10. April 2017 | By |

Tandemtour2015_Ferid und Daniel

Für Respekt und Toleranz gegenüber Gläubigen, Anders-Gläubigen und Nicht-Gläubigen

Was?               Fahrrad-Corso mit ca. 25 interreligiösen Tandems & 1000 Radfahrern
Start in der Nähe des Holocaust-Mahnmals, vorbei an der Gedächtniskirche, der Mevlana-Moschee, dem Haus des Humanistischen Bundesverbandes und dem Centrum Judaicum bis zum Gendarmenmarkt

Wann?            Donnerstag, den 25. Mai 2017, 10.00 – 13.00 Uhr
Es handelt sich um den Feiertag Christi Himmelfahrt (Herren-Tag), an dem dieses Jahr in Berlin sowohl die Lange Nacht der Religionen als auch der Deutsche Evangelische Kirchentag stattfindet, zu dem ca. 200.000 Besucher erwartet werden.

Wo?                Die Tour startet an der Ecke Lennéstraße/Kemperplatz um 10 Uhr und endet am Gendarmenmarkt um 13 Uhr
Der Treffpunkt befindet sich ca. 300m westlich des Holocaust-Mahnmals zwischen Sony Center und Tiergarten. Für die Tour nutzen wir die Straße des 17. Juni und andere Hauptstraßen der Stadt, die von der Polizei für uns abgesichert werden. Das Tempo wird kinder- bzw. familienfreundlich sein. Die Tour endet am Gendarmenmarkt, wo zwischen 13 und 14 ein von der „Langen Nacht der Religionen“ organisiertes gemeinsames Essen (Weiße Tafel) und damit die Auftaktveranstaltung der Langen Nacht der Religionen stattfindet.

Warum?          Liebe statt Hass. Respekt statt Abwertung. Demut statt Hybris.
Alle Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften vereinen unter ihrem Dach Menschen, die sich Nächstenliebe, Solidarität und Respekt gegenüber anderen verpflichtet fühlen und die religiösen oder ethischen Werte der anderen akzeptieren. Leider gibt es in jeder Religions- und Weltanschauungsgemeinschaft auch Vertreter*innen, die Überlegenheit aus ihrer Position oder Perspektive herleiten und sich damit über andere stellen wollen.
Die meet2respect-Tandem-Tour vereint Menschen mit unterschiedlichen Auffassungen zu Religion und Glaubensfragen, Gläubige, Agnostiker*innen und Humanist*innen, die folgende Werte teilen:

  • Nächstenliebe/Solidarität
  • Respekt gegenüber Anders- und Nichtgläubigen
  • sich nicht über andere Menschen erheben und sich einem moralisch-ethischen Wertekontext verpflichtet fühlen

Wer?               Vorweg fahren 20-30 Tandems jeweils mit einer/einem Vertreter*in

  • des Christentums (z.B. evangelische Pfarrer*innen oder katholische Nonnen) und
  • einer anderen großen Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft (z.B. Imame, Rabbiner*innen oder Führungskräfte des Humanistischen Verbandes)
  • gefolgt von einer großen Gruppe von Einzel-Radfahrer*innen, die das Anliegen der meet2respect-Tour teilen.

Veranstalter: Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V., Projekt: meet2respect
Als gemeinnütziger Verein „Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.“ stehen wir ein für eine pluralistische und demokratische Gesellschaft im Sinne eines respektvollen Miteinanders und bestärken Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen darin, sich in einer Vorbildfunktion entsprechend dieser Werte zu positionieren. Mit der meet2respect-Tandemtour knüpfen wir an an die Tandem-Tour von Imamen und Rabbinern, die wir im Frühjahr 2015 in Kooperation mit der Initiative Clevere Städte organisiert haben. Damals beteiligten sich 10 jüdisch-muslimische Tandems, denen eine Gruppe von ca. 500 Radfahrer*innen folgte.

Kooperationspartner:
Die meet2respect-Tandem-Tour mündet in die Eröffnungsveranstaltung der Langen Nacht der Religionen, in dessen Programm die Tour als Bestandteil aufgeführt ist. Als Kooperationspartner trägt der Verein „Lange Nacht der Religionen e.V.“ maßgeblich zur Gewinnung von zahlreichen beteiligten Religionsvertreter*innen bei.

Kooperationspartner darüber hinaus sind:

Anmeldung: 
Vertreter von Religionsgemeinschaften und Weltanschauungen, die bereit sind, auf einem Tandem mitzufahren nutzen bitte das Anmeldeformular. Über die Zusammensetzung der Tandems entscheidet der aus den Projektbeteiligten bestehende Koordinierungskreis. Für den ehrenamtlichen Vorsitz des Koordinierungskreises konnten wir Winfriede Schreiber gewinnen. Vor ihrer Pensionierung war sie u.a. Präsidentin des Verwaltungsgerichts Cottbus, Polizeipräsidentin für Ost-Brandenburg und von 2005 bis 2013 Leiterin des Brandenburger Verfassungsschutzes.

Informationen können Sie außerdrem bei den oben aufgeführten Ansprechpartner*innen erhalten oder bei  Susanne Kappe, susanne.kappe [at] leadership-berlin.de, Tel.: 030 – 22 488 630. Wir kümmern uns um das Tandem und machen Vorschläge hinsichtlich der Tandem-Partner.

Menschen, die das Motto der Veranstaltung teilen, sind herzlich eingeladen, mitzufahren. Für Auswärtige besteht die Möglichkeit, sich ein Fahrrad bei einer der vielen Fahrradverleih-Stationen zu mieten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir sind allerdings dankbar, wenn Teilnehmende auf unserer Facebook-Seite oder über Eventbrite Ihre Beteiligung ankündigen, um einen Überblick über die zu erwartende Zahl zu erhalten.

Hier einige Impressionen der meet2respect-Tandem-Tour 2015 von Imamen und Rabbinern:

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Veranstaltung am 10. Oktober: „Diversity in Leadership“

Eingetragen am 15.08.2016

15. August 2016 | By |

Diversity_Leadership

„Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung e.V.“ und der neu zu gründende Verein „Führungskräfte mit Behinderung“ präsentieren, was sie unter „Leadership“ verstehen, und laden Sie herzlich ein, daran teilzunehmen:

 

Datum: Montag, den 10. Oktober 2016, 19.00 – 21.15 Uhr
Ort: Ludwig-Erhard-Haus, Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), Goldberger Saal, Fasanenstr. 85, 10623 Berlin

Ablauf:

19.00
Grußwort Udo Marin, Geschäftsführer des VBKI[
Grußwort Dorothee Christiani, Mitglied des Vorstandes von Leadership Berlin
19.15
Diversity in Leadership – Führungskräfte mit Behinderung
Wie können Führungskräfte mit Behinderung einem defizitorientierten Blick auf Behinderung wirksam etwas für Behinderte und Nicht-Behinderte entgegensetzen? Wie ist ihr besonderer Blick auf Leadership und Diversity in Unternehmen, Behörden und Non-Profit-Organisationen?
Podiumsdiskussion von Führungskräften mit Behinderung mit Publikumsbeteiligung
20.00
Pause und Möglichkeit zum Networking
20.30
Diversity in Leadership – Abschluss einer Learning Journey durch die Stadtgesellschaft
36 Berliner Führungskräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen absolvierten in diesem Jahr das Collaborative Leadership Programm. Dabei versuchten sie sich u.a. als „Vertretungslehrer*innen“ in einer Neuköllner Sekundarschule und tauschten sich mit der Schulleitung über Autorität, Regeln und Rituale aus. Sie besuchten die Bewohner*innen eines Seniorenheimes und sprachen mit der Heimleitung über Personalknappheit und den Umgang mit den Themen Tod und Sex im Alter. Und sie tauschten sich mit über 40 unterschiedlichen Akteuren der Stadtgesellschaft in offenen und teils kontroversen Diskussionen aus. Wie hat sich Ihr Verständnis von Leadership über die Programmtage hinweg verändert? Welche Impulse bringt das diesjährige Leadership-Programm?

Fazit der Teilnehmenden des Leadership Berlin Jahresprogramms 2016

dazwischen:
ein künstlerischer Überraschungsprogrammpunkt, der auch etwas mit dem Thema Diversity zu tun hat…
21.30
Ende und Möglichkeit zum Networking

Hintergrund:

Wir danken dem Verein Berliner Kaufleute und Industrieller und der IHK Berlin für die Gastfreundschaft und die Unterstützung bei der am Nachmittag des 10. Oktober stattfindenden Gründung einer Bundesvereinigung „Führungskräfte mit Behinderung.“ Die Gründung des Vereins geht aus einem Impuls im Collaborative Leadership Programm 2016 des gemeinnützigen Vereins Leadership Berlin – Netzwerk Verantwortung hervor.

Als Social Impact aus dem Jahresprogramm des vergangenen Jahres 2015 gingen hervor:
a)  Gründung des Begegnungschor e.V., in dem Geflüchtete mit Berliner*innen singen
b)   Gründung des Partnervereins „Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V.“
c)  Impuls für die Initiierung des Volksentscheides Fahrrad durch einen Teilnehmer
d)  Initiierung des Podcast STADTGESTALTEN durch einen Teilnehmer

Wir freuen uns auf einen spannenden Abend, bei dem die Ergebnisse aus dem Jahresprogramm 2016 präsentiert und neue Kontakte geknüpft werden. Für das leibliche Wohl ist gesorgt und es wird wie immer auch genügend Zeit zum Networking bestehen.

Eingeladen sind Personen, auf die eines der folgenden drei Kriterien zutrifft:
a) Menschen mit Führungsverantwortung in Beruf oder Ehrenamt
b) Menschen mit Behinderung
c) und natürlich unsere Mitglieder, Vorstände, Beiräte, Gesprächspartner*innen unseres Leadership Jahresprogramms, Mitwirkende in unseren Projekten und deren Partner*innen, Freund*innen, Kolleg*innen, Vorgesetzte oder Mitarbeiter*innen.

Bitte melden Sie sich kurz unter Angabe des für Sie zutreffenden Aspektes an bei Susanne Kappe: susanne.kappe@leadership-berlin.de.

Führungskräfte mit Behinderung, die sich an der Gründung des Vereins “Führungskräfte mit Behinderung” beteiligen möchten, können sich hier über Details zur Gründungssitzung informieren.

Leadership-Exkursion nach Poznan

Eingetragen am 15.08.2016

15. August 2016 | By |

Leadership- Exkursion nach Posen am 23./24. September 2016

ein Europa – viele Sichtweisen und Herausforderungen

Was können Führungskräfte aus Wirtschaft, öffentlichem und Non-Profit-Bereich aus Berlin/Brandenburg Führungskräften in Posen mitgeben und für sich selbst mitnehmen?
Wir bieten ein zweitägiges Leadership-Programm inklusive Austausch mit polnischen Führungskräften aus Wirtschaft, öffentlichem und Non-Profit-Bereich darüber, wie deren Herausforderungen aussehen und wie sie diese zu bewältigen versuchen. Wir werden eine bunt gemischte Gruppe von 20 Teilnehmenden aus Berliner und Brandenburger Führungskräften sein. Die Termine finden alle auf Deutsch statt mit Ausnahme des Gesprächs am Samstag 11.00 – 12.30 Uhr, das auf Englisch stattfinden wird.

Das Anmeldeformular mit Infos zu Anmeldung und Teilnahmekosten können Sie hier herunterladen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Leadership Brandenburg – Netzwerk Verantwortung e.V. statt.

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By Mains, CC BY-SA 3.0 pl

Programm

Freitag, den 23. September 2016

09.40 – 12.25              Anreise mit dem Zug von Berlin Ostbahnhof nach Posen

während der Fahrt kleiner Impuls über die Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft von Posen und der Region Wielkopolska (Großpolen)
– Dieter Krawcynski, Berater für deutsch-polnische Kooperationen

13.00 – 15.30              Mittagessen am Marktplatz und Bezug der Zimmer im Hotel Rzymski

15.30 – 16.30              Öffentlicher Bereich: Einblick in die städtischen Organisationsstrukturen

Was sind die Herausforderungen von Posen? Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es zu Berlin und Brandenburg? Was macht die Stadt in der Daseinsvorsorge selbst, was ist in öffentliche Unternehmen ausgelagert, was privatisiert? (z.B. Straßenreinigung, Verkehrsbetriebe, Schwimmbäder, Strom- und Wasserversorgung, Krankenhäuser, Seniorenheime, usw.)

Wie sehen die Stärken von Poznan als Unternehmensstandort aus und wo liegen aus Sicht des Oberbürgermeisters und des Leiters des Amtes für Investitionsförderung die Schwächen?
– Jacek Jaskowiak, Oberbürgermeister von Posen
Marcin Przyłębski, Leiter Amt für Investitionsförderung

17.15 – 18.30              Wirtschaft: Herausforderungen bei der Einrichtung einesGesundheitszentrums
Gerold Voss startete mit einem Tischerleiunternehmen in Poznan, heute ist er Initiator und Inhaber eines Gesundheitszentrums, in dem er privatwirtschaftliche, staatliche und gemeinnützige Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge und Seniorenpflege zusammenbringt. Wie sehen die Rahmenbedingungen für Unternehmen im Allgemeinen und wie sieht das Gesundheits- und Sozialsystem im besonderen in Polen aus und was sind aus seiner praxisbezogenen Unternehmersicht die staatlichen Optionen und Hemmnisse für die Realisierung von Public-Privat-Partnership-Projekte im Gesundheitswesen?
– Besuch im “Gesundheitszentrum” Starołeka und Gespräch mit dessen Initiator und Inhaber Gerold Voss

20.00 – 22.00                  Abendessen mit den Businesskunden einer Sprachschule

Einblick in die Sichtweise von Polen auf aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Herausforderungen sowie die Rolle verschiedener Akteure wie der katholischen Kirche. Gesprächspartner*innen sind die Besucher von Deutschkursen einer Sprachschule, die sich freuen, ihre Sprachkenntnise in der Praxis anzuwenden.
–  Barbara Barłóg, Geschäftsführerin des be better club und Kunden ihrer Sprachschule

 

Samstag, den 24. September 2016

08.00 – 09.00              Frühstück

09.30 – 10.30              Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es?

Austausch im Seminarraum des Hotels Rzymski

11.00 – 12.30              Non-Profit-Bereich: Zivilgesellschaftliche Strukturen im heutigen Polen

Von Vereinen für Menschen mit Behinderung, einer Selbsthilfegruppe für Diabetiker, einer Einrichtung zur Drogenprävention oder der Rentnervereinigung „Goldener Herbst“ über Sportvereine, die Freiwillige Feuerwehr, den Pfadfinderband, soziokulturellen Zentren bis hin zu Tourismusverbänden, Existenzgründerzentren und der lokalen Industrie- und Handelskammer – der Verband der NGOs „WRK“ umfasst 210 Mitgliedsorganisationen der Zivilgesellschaft, die sich seit 1989 außerhalb staatlicher Strukturen gebildet hat. Wie sehen die Strukturen und Herausforderungen polnischer Nichtregierungsorganisationen aus? Wo liegen die Unterschiede zum deutschen Vereinswesen?
– Frau Justyna Ochedzan, Vorsitzende des WRK (Dachverbandes der Nichtregierungsorganisationen in der Region Wielkopolska WRK)

13.00 – 14.00              Gemeinsames Mittagessen in einem Restaurant mit polnischer Küche

14.30 – 16.15              Stadtbesichtigung versus Einkaufsbummel

Stadtführung mit Dieter Krawcynski durch das historische Poznan unter besonderer Bezugnahme auf die polnisch-deutsche Geschichte

alternativ:

eigenständiger Einkaufsbummel im ehemaligen Brauereigelände und heutigem Einkaufscenter „Stary Browar“ und der Fußgängerzone

16.15 Uhr                    Treffpunkt am Bahnhof

Das Gepäck wird vom Hotel aus angeliefert

16.32 – 19.18 Uhr      Rückreise mit dem Zug von Posen nach Berlin Ostbahnhof

Gelegenheit zum Austausch über die gewonnenen Eindrücke der beiden Tage