Seniors4Juniors Programm für Nachwuchsführungskräfte startete in neuen Durchlauf
In die Rolle als Führungskraft hineinzuwachsen ist kein Selbstläufer. Erfahrungslernen stellt dabei häufig ein Schlüsselelement dar. Oft gibt es keine einfachen oder eindeutigen Antworten auf Fragen wie:
- Wie kann man damit umgehen, wenn man in der Sandwich-Position „von oben“ Zielsetzungen genannt bekommt, die „unten“ als unrealistisch oder nicht sinnvoll betrachtet werden?
- Wie kann man Mitarbeiter*innen in ihren Stärken und Schwächen besser wahrnehmen und entsprechend konstruktiv im Sinne des Organisationszieles motiviert einsetzen?
- Wie kann man einerseits empathisch und freundlich sein und andererseits selbst Druck und Kritik aushalten und mitunter auch Entscheidungen treffen, die nicht allen schmecken?
In unserem Format Seniors4Juniors brachten wir in der ersten Novemberwoche 16 Nachwuchsführungskräfte in einen Austausch mit 20 senioren Führungskräften, bei dem solche und andere Fragen untereinander und mit erfahrenen Führungskräften diskutiert wurden. Entsprechend unseres Ansatzes n stärkten wir die Nachwuchsführungskräfte im Austausch nach Antworten zu suchen, die für sie, ihr Team und die Organisation passen könnten.

Wie auch im letzten Jahr haben sich wieder Mitglieder und Alumni aus unserem Netzwerk gefunden, die bereit sind, in der zweiten Phase des Programms die Teilnehmenden als Mentor*innen zu begleiten, bevor Ende Januar und Februar das Programm mit zwei Einzelprogrammtagen seine Fortsetzung und Abschluss findet.
Unser besonderer Dank geht an alle senioren Führungskräfte, die sich für eines der Austauschformate bereit erklärt haben. Und es war wie immer eine Freude, motivierte junge Menschen zu erleben, die bereit sind, in größerem Umfang Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
Statement von Leadership Berlin: Gegen Hass und Gewalt!
Wir sind schockiert über den antisemitischen Angriff mit Molotow-Cocktails in der letzten Nacht auf die jüdisch-orthodoxe Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V.. Man kann solche Akte der Gewalt gar nicht genug verurteilen! So etwas darf es nicht geben. Gegen keine Minderheit und nirgendwo. Aber ganz besonders nicht in Deutschland gegen eine jüdische Einrichtung!!!
Wir wünschen den führenden Vertreter*innen, im Sinne von Leadership hier die richtigen Worte nach Innen und nach Außen zu finden. Und wir hoffen, dass der Konflikt im Nahen Osten sich möglichst wenig auf die jüdische und muslimische Zivilbevölkerung in Deutschland, aber auch weltweit niederschlägt und weiterhin ein friedliches Miteinander möglich ist.
- jüdische und muslimische Vertreter*innen dafür gewonnen haben, sich in einer langwierig gesuchten gemeinsamen Erklärung auch in Bezug auf den Nahost-Konflikt gemeinsam zu positionieren (siehe: https://leadership-berlin.de/grundsatzerklaerung.../ )
Einen Überblick haben wir auf unserer Website https://leadership-berlin.de/gemeinnutzige-aktivitaten/ aufgeführt.
Da das Fingerspitzengefühl, das im jüdisch-muslimischen Dialog notwendig ist, nicht so nebenbei neben unseren vielen anderen Aktivitäten aufgebracht werden konnte, haben wir uns 2020 entschlossen, unser Projekt meet2respect in eine eigene Gesellschaft auszugliedern. Wir wünschen meet2respect viel Erfolg darin, diese jetzt umso wichtigere wie auch schwierigere Arbeit fortzusetzen.


